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Canon PowerShot SX200 IS Digitalkamera (12 Megapixel, 12-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) Black | 
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| Marke: Canon
Kaufen Neu: EUR 239,99 as of 3/10/2010 08:08:03 CST details
Neu (65) Gebraucht (3) ab EUR 236,96
Bewertung: 252 Rezensionen Verkaufsrang: 22
Farbe: schwarz Medium: Elektronik Batterien im Lieferumfang enthalten: Ja Optische Auflösung: 230000 Pixel Optischer Zoom: 12 Anzeigegrösse: 3 Maximaler Fokus: 336 Minimaler Fokus: 28 Maximale Auflösung: 12 Versandgewicht: 0.5 Maße (innen): 1.5 x 4.1 x 2.4 Haftungssausschluss: svh24.de GmbH liefert ausschließlich Originalverpackte Neuware von Markenherstellern
MPN: 4960999633497 Modell: 3509B008AA EAN: 4960999633497 ASIN: B001T06JOG
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Eigenschaften:
| • | 12,1 Megapixel Sensor | | • | 12-fach optischer Zoom | | • | Großes hochauflösendes 3,0 Zoll LC-Display | | • | HD-Movie und HDMI-Anschluß - mehr Details im Film | | • | Lieferumfang: PowerShot SX200 IS, Trageriemen, Akku, Akku-Ladegerät, USB-Kabel, Video-Kabel, Bedienungsanleitung, Software |
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| Zusatzgeräte:
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| Ähnliche Artikel:
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| Redaktionelle Rezensionen:
Product Description Canon Powershot SX200 IS schwarz
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| Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 252
Ideal als Zweitkamera für anspruchsvolle Fotografen Juni 18, 2009 J. Brech (Zeil a.Main) 342 aus 347 fanden die folgende Rezension hilfreich
Da ich seit ca. 40 Jahren fotografiere (vorwiegend mit Spiegelreflexkameras, seit 2003 digital), glaube ich, einiges von der Materie zu verstehen. Da es mir heuer zu umständlich geworden war, meine schwere Ausrüstung (Nikon D300 + Objektive) zu einem Strandurlaub mitzunehmen, habe ich mich entschlossen, mir eine kleine Digitalkamera zuzulegen. Da ich außerdem häufig Radtouren unternehme, wäre so ein kleines Ding ideal, dachte ich. Nach langem Suchen bin ich schließlich bei der Canon SX200 IS gelandet. Und das, obwohl ich eigentlich überzeugter Nikon-Fotograf bin... Ich wollte eine Kamera, mit großem Zoom, vernünftiger Auflösung (10 Megapixel hätten wohl auch gereicht, aber nun sind es eben 12 geworden) und manuellen Einstellmöglichkeiten. Und eine halbwegs anspruchsvolle Videofunktion sollte auch integriert sind.
Für die Wahl ausschlaggebend waren für mich Testfotos, die ich mir aus dem Internet heruntergeladen habe. Und als ich die Kamera dann selber ausprobieren konnte, war ich wirklich begeistert von der Qualität der Bilder. Natürlich ist es keine Spiegelreflex, und in den Details (bei 100% Auflösung am Computerbildschirm) sieht man, dass der Sensor eben sehr klein ist. Aber bei Ausdrucken (bis ca. 30x40 cm) und bei normalem Betrachten am Monitor ist davon kaum etwas zu sehen.
Ich verwende zwar sehr viel die manuellen Einstellmöglichkeiten, aber auch von den Automatikfunktionen war ich positiv überrascht. Sehr hilfreich der Stitch-Assistent (für Panoramabilder). Auch die Videos werden ganz gut. Der Ton könnte allerdings etwas besser sein.
Insgesamt ist es für mich die ideale Zweitkamera, für Anlässe wie Urlaub, Feiern + Feste, Radtouren usw. Natürlich werde ich weiterhin vorwiegend die Spiegelreflexkamera verwenden. Denn bei allen Einstellmöglichkeiten, die die Canon SX200 IS bietet: Eine vernünftige Tiefen-(un-)schärfe ist damit nicht zu realisieren - dazu ist der Blendenbereich einfach zu eng. Auch ist es schade, dass kein RAW-Format integriert ist. Da könnte man beim Nachbearbeiten am Computer doch noch einiges mehr herausholen. Doch die RAW-Kameras sind allesamt ein ganzes Stück größer - und das ist das, was ich eben nicht wollte.
Im Fazit ist die Powershot SX200 IS eine digitale Kompaktkamera, an der man sehr viel Freude haben kann. Meine Familie jedenfalls war von vielen Bildern unseres letzten Urlaubs regelrecht begeistert. Vor allem, weil man die Kamera überall hin mitnehmen kann. Mit der Spiegelreflex wären manche Schnappschüsse einfach gar nicht zustande gekommen, weil ich sie nicht dabei gehabt hätte. Aber auch manche Landschaftsaufnahmen sind so gut geworden, wie ich sie einer Kompaktkamera für unter 300 ¬ nie zugetraut hätte!
Endlich zufrieden Juni 10, 2009 M. Wendland 854 aus 871 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe mir lange überlegt was ich zur Canon SX200IS noch schreiben könnte. Schlussendlich habe ich mich nun doch hingesetzt und schreibe meine erste Rezension. Hoffentlich hilft es einigen dabei sich eine Meinung zu bilden.
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Nachdem ich wirklich schon viele Kameras probiert, und auch schon besessen habe, bin ich jetzt zum ersten Mal wirklich zufrieden. Meine letzte Kamera vor der Canon war die TZ3. Die war eigentlich nicht schlecht und hat auch die TZ5, die mich gar nicht überzeugt hat, überlebt.
Nun kam also die TZ7 auf den Markt. Diese wurde viel gelobt und bekam gute Bewertungen. Da ich aber die Schwächen meiner TZ3 sehr gut kenne, wusste ich auch was ich gerne besser gehabt hätte. Nur kurz zusammengefasst was mich an der TZ3 störte. Rauschverhalten ab ISO 400 (manchmal schon 200), Restlichtaufnahmen waren eigentlich nie besonders (ohne Blitz kaum brauchbar, mit Blitz nur bedingt gut ausgeleuchtet), Außenaufnahmen bei schlechtem Licht erforderten viel Feingefühl. Es gibt noch einige andere Dinge, aber wie man schon sieht es läuft darauf hinaus wie die Kamera sich bei schwierigen Lichtverhältnissen verhält.
Nun habe ich lange gelesen und probiert, und eigentlich war die TZ7 relativ schnell uninteressant. Im Prinzip waren für mich nur die Ergebnisse der Fuji 200EXR und eben der Canon SX200 IS gut bis sehr gut.
Der Grund warum ich die Canon behalten habe war dann doch der Zoom. Man gucke sich nur die Aufnahmen vom Mond, die ich mit dieser Kamera gemacht habe, an. Ich bin immer noch beeindruckt, dass das funktioniert hat. In der Originalauflösung sind die Aufnahmen noch wesentlich besser. Allerdings musste ich für bestmögliche Ergebnisse auf den manuellen Modus zurückgreifen. Etwas das ich bei meiner Panasonic immer vermisst habe. Natürlich braucht eine Kompaktkamera auch eine gute Automatik, aber
gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen möchte man doch gerne selber einstellen können.
Trotzdem sei hier erwähnt das die Automatik beeindruckend "intelligent" ist. Makromodus, Landschaftsaufnahmen, Gegenlichtaufnahmen und, was mir besonders aufgefallen ist, die Gesichtserkennung - alles wird anstandslos erkannt und eingestellt. Die Ergebnisse der Automatik können sich wirklich sehen lassen. Es gibt dafür schöne Beispiele bei den Kundenbildern.
Ansonsten gibt es neben der Automatik (eigentlich gibt es sogar 2) den obligatorischen SCN-Modus (Szenenmodus). Neben den üblichen Verdächtigen wie Sonnenuntergang, Schnee, Laub etc. gibt es da auch einen High-ISO-Modus der diesen Namen wirklich verdient. Bei ISO 3200 und 2MP lassen sich damit bei sehr wenig Licht noch gute Aufnahmen machen. Für 10x15 Bilder ist das durchaus nutzbar.
Zwei weitere interessante Einstellungen sind die Zeit- und die Blendenautomatik. Das heißt Sie wählen z.B. eine Belichtungszeit, und die Kamera wählt Blende und ISO automatisch. Die Blendenautomatik funktioniert genau so, nur das Sie die Blende selber wählen. Das sind wirklich beeindruckende Möglichkeiten die ich in diesem Umfang so noch nie gefunden habe. Gerade für Einsteiger ist das sehr interessant, weil sie zwar eine sehr gute Automatik haben aber trotzdem mit den manuellen Programmen probieren und Erfahrung sammeln können.
Nun noch ganz kurz zu den negativen Punkten..........
Also ganz ehrlich. Bis jetzt fehlt mir eigentlich nur ein 3:2 Modus. Zwar kann die Kamera entsprechende Balken einblenden, aber das Foto landet trotzdem in 4:3 auf der SD-Karte.
Und was ist mit den hier immer wieder genannten Kritikpunkten? Also ich will niemandem vorschreiben welche Prioritäten er setzt. Aber:
1. Jeder der den aufpoppenden Blitz kritisiert hat die Möglichkeiten die sich dadurch ergeben nicht verstanden. Kein "wühlen" im Blitzmenü für an oder aus oder oder oder. Zeigefinger drauf und die Kamera weiß das ohne Blitz fotografiert werden soll und stellt alles entsprechend neu ein. Einfach und genial. Jeder der das kritisiert, sollte sich wirklich mit den Vorteilen die sich dadurch ergeben befassen. Ganz nebenbei verdeckt so auch nicht versehentlich der rechte Mittelfinger den Blitz wie bei vielen anderen Kameras. Ich denke das Phänomen kennen auch viele.
2. Klappernde optischer Bildstabilisator. Hallo? Ich würde den IS mit einem Akkuschrauber festziehen. Nein im Ernst. Das ist etwas pro Qualität und nicht dagegen! Aber wenn man/sie lange und kräftig genug schüttelt erledigt sich das Problem auch von alleine. Bitte diese Rezension am Besten freiwillig löschen.
3. Jemand hat den Makromodus bemängelt. Ich möchte das jetzt nicht lange auswerten. Wer aber für den Makromodus in den Telebereich zoomt, sollte sich mit Kritik wirklich zurückhalten. Ganz nebenbei bewertet dieser Rezensent die TZ6 mit 5 Sternen, bemängelt aber dort den Makromodus überhaupt nicht. Es gibt noch mehr Ungereimtheiten in dieser Rezension. Ich habe aber das Gefühl es mangelt dem Rezensenten grundsätzlich an Objektivität. Die TZ6 kostet fast das Gleiche wie die SX200IS, kann dieser aber in keinster Weise das Wasser reichen. Man sollte sich nur die Kundenbilder dort angucken....
4. Videofähigkeiten. Ich verstehe diejenigen die sich solche Kameras tatsächlich wegen der Videofunktionen kaufen nicht wirklich, aber nun gut - jedem das seine. Trotz allem sind die Aufnahmen in 720p wirklich gut, und sollten eigentlich für jeden Film auf DVD reichen. Wem es tatsächlich um HD geht, dem sei hier jedoch in eine richtige HD-Videokamera (mit 1080i/p) empfohlen. Auch wegen des Tons der bei diesen Cams nicht an die Qualität echter Videokameras heranreicht. Aber wer möchte - bitte. Es geht.
5. Akkulaufzeit. Irgendjemand schrieb er schafft nur 100 Bilder. Das ist bei mir nach einer Vollladung nicht der Fall. Ich komme weit über die 100. Zur Zeit bin ich bei knapp 200, und der Akku hält immer noch durch. Also das sollte doch sehr weit reichen.
Jetzt habe ich aber schon mehr geschrieben als gewollt. Darum nur noch kurz mein Fazit.
Ich bin wirklich lange auf der Suche nach einer sehr guten kompakten Kamera gewesen. Ich habe nie verstanden warum man für etwas höhere Ansprüche an die Fähigkeiten einer Kamera immer an DSLRs verwiesen wird. Sicherlich sind damit noch bessere Aufnahmen möglich, aber ich bin nicht gewillt immer auf Verdacht diese Riesendinger und am besten mehrere Objektive mitzuschleppen. Canon zeigt mit dieser Cam das meine Wünsche nicht so weltfremd waren. Endlich!
Ich kann jedem der sich in dieser Rezension wieder findet, diese Kamera guten Gewissens empfehlen. Wirklich ein ganz tolles Stück Hardware.
Perfekte Reisekamera mit herausragender Bildqualität April 29, 2009 Michael Mellior (Bayern) 1226 aus 1256 fanden die folgende Rezension hilfreich
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Beim Streifzug durch die Wunderwelt der Technik stößt man gelegentlich auf Produkte die wirklich gelungen sind, die SX200is ist so ein Ding.
Schaltet man die Kamera ein so fährt das Objektiv aus und der Blitz popt hoch.
Will man jetzt ein Foto machen so drückt man den Auslöser der Kamera bis zum ersten Druckpunkt herunter und die Kamera fokussiert. Dabei werden im rückwärtigen Display ein oder mehrere kleine Rechtecke eingeblendet die jene Bildpartien kennzeichnen, die sich die Kamera zum Scharfstellen ausgesucht hat. Diese automatische Auswahl der Kamera ist fast immer richtig. Will man den Fokuspunkt für außergewöhnliche Motive selbst auswählen, so stellt man vom Modus Automatik" auf Programmautomatik" um; jetzt wird ein mittiges Fokus-Rechteck (Größe einstellbar) im Display angezeigt und man hat die freie Wahl worauf man scharfstellen will. Erkennt die Kamera beim Scharfstellen ein Gesicht, so wird darauf scharfgestellt. Ich habe eine Versuchsaufnahme gemacht, bei der sich im Abstand von einem Meter im Vordergrund die Äste eines Strauches befanden, im Abstand von 5 Metern jedoch eine Person. Die Kamera hat einwandfrei auf die Person scharfgestellt und die Äste beim Fokussieren ignoriert.
Außerdem analysiert die Kamera beim Betätigen des Auslösers bis zum ersten Druckpunkt das Motiv für die Belichtung selbständig. Bisher war ich es gewohnt, daß man an Kompaktkameras neben dem üblichen Automatikprogramm und ggf. manuellen Einstellmöglichkeiten auch verschiedene Motivprogramme einstellen konnte. Die SX200is sucht sich diese jedoch selbst aus. Anhand von Motiventfernung, Helligkeit, Kontrast, Bildinhalt usw. wählt die Canon selbständig eines von 18 verfügbaren Motivprogrammen. Im rechten oberen Eck des Displays wird ein Symbol des Motivprogramms angezeigt, für das sich die Kamera entschieden hat, z.B. Landschaftsaufnahme, Nachtaufnahme, Personen usw. Der Clou: Wenn man nah an ein Motiv herangeht stellt die Kamera automatisch auf Makro! Und wenn man die Kamera auf ein Stativ schraubt wird das auch erkannt und sie läßt jetzt auch Langzeitaufnahmen im Automatikmodus zu.
Die Fähigkeit der Kamera, sich selbst passende Motivprogramme auszusuchen bezeichnet Canon als Scene-Detection-Technonogy". Um nachzuvollziehen was da genau passiert habe ich eine Reihe von Versuchsaufnahmen gemacht.
Photographiert man einen Garten im Schatten in 28mm Weitwinkeleinstellung und zoomt dann in die Teleposition, so erhöht die Kamera die ISO-Empfindlichkeit und verkürzt dafür die Verschlußzeit. Das ist nicht dumm, denn wie man weiß ist die Verwackelungsgefahr bei Teleaufnahmen größer und wird durch die verkürzte Verschlußzeit minimiert.
Photografiert man Objekte im Gegenlicht so schaltet die Kamera automatisch einen Aufhellblitz zu, sofern sich das Objekt in Blitzreichweite befindet.
Richtet man das Objektiv auf Personen so wird das von der Canon erkannt. Am Kameradisplay werden um die Köpfe der Personen jetzt Rechtecke gebildet und die Kamera stellt die Aufnahmedaten so ein, daß die Gesichter richtig belichtet sind.
Trickreich ist auch die Blitzfunktion wenn zwar noch etwas Hintergrundlicht, z.B. bei Dämmerung oder in Innenräumen vorhanden ist, dies aber nicht ausreicht um das Hauptmotiv gut auszuleuchten. Eine normale Kamera würde jetzt 1/60 Sec. Verschlußzeit einstellen und drauflos Blitzen. Das hat dann zur Folge, daß der Vordergrund hell und der Hintergrund dunkel ist. Die SX200is erhöht in so einem Fall den ISO-Wert, stellt 1/15 Sec. Verschlußzeit ein und synchronisiert den Blitz womöglich auf den zweiten Verschlußvorhang. Dadurch wird sowohl Hintergrund wie auch Vordergrund richtig belichtet - nicht schlecht.
Überhaupt ist der Popup Blitz eine bemerkenswerte Sache. Schaltet man die Kamera ein so fährt er automatisch aus und lädt sich sofort auf, sodaß er immer betriebsbereit ist (kann man auch abschalten). Richtet man jetzt bei wenig Licht die Kamera auf ein Motiv so kann man hinten am Display sehen, daß jetzt geblitzt werden soll. Wenn man das nicht wünscht, drückt man den Blitz mit dem Zeigefinger der linken Hand einfach herunter, das geht federleicht, jetzt erlischt das Blitzsymbol und die Canon erhöht dafür die Empfindlichkeit, sodaß man trotzdem ein richtig belichtetes Bild bekommt. Will man das Blitzen wieder zulassen so nimmt man den Finger weg und der Blitz kommt wieder hoch. Das ist eine ziemlich clevere Art und Weise den Blitz zu- bzw. abzuschalten, viel bequemer als das Klicken durch Menüs. Wenn man die Kamera ausschaltet fährt der Blitz automatisch wieder ein und weg ist er.
Der Autofokus arbeitet kontinuierlich und stellt auch auf Personen oder Objekte scharf die sich auf die Kamera zubewegen, die Bildstabilisierung der Kamera vermeidet verwackelte Fotos sehr effektiv.
Zu all diesen Funktionen kommt noch nach gemachter Aufnahme der DIGIC Prozessor, der dunkle Partien des Bildes mittels i-Contrast Funktion aufhellt, rote Augen eliminiert und auch sonst je nach Aufnahmeprogramm verschiedene Bildverbesserungen vornimmt die ich nicht alle nachvollziehen kann.
Bemerkenswert ist übrigens das stufenweise Vorgehen der Kamera bei Gegenlichtaufnahmen, z.B. wenn man eine Person im Vordergrund gegen den Stand der Sonne photographiert. Solange der Motivkontrast nicht zu hoch ist, versucht die Canon die Person im Vordergrund mit der i-Contrast-Funktion (Aufhellung dunkler Bildpartien) richtig zu abzubilden. Ist der Helligkeitsunterschied jedoch so groß daß die Softwareaufhellung nicht ausreicht, schaltet sie den Blitz zu, und zwar auch bei strahlendem Sonnenschein. Ich habe eine Person bei Gegenlicht mit den Aufnahmedaten ISO 160 - Blende 3,4 - Verschluß 1/400 Sekunde aufgenommen und die Kamera hat geblitzt. Ergebnis: Sowohl die Person im Vordergrund wie auch der Hintergrund sind einwandfrei belichtet. Deshalb rate ich für alle Standard-Aufnahmesituationen davon ab, den Blitz auszuschalten oder runterzudrücken.
Das Ergebnis all dieser technischen Finessen des Auto-Modus sind knackscharfe und richtig belichtete Bilder. Es sind dies die bisher besten Bilder die ich je mit einer Automatikkamera geschossen habe und das erste Mal bin ich mit der Automatikfunktion einer Kamera wirklich zufrieden. Meine Versuche durch manuelle Einstellung zu besseren Bildern zu kommen waren wenig erfolgreich.
Unter den Kundenbildern habe ich verschiedene Aufnahmen eingestellt, alle Freihand und im grünen Automatikmodus gemacht. Sie sind alle unbearbeitet und so, wie sie die Kamera auf die SD-Karte geschrieben hat. Ausnahme: 3 Aufnahmen, Bilder I2-I4. Die Kamera hellt Dämmerungsaufnahmen stark auf, bei diesen 3 Bildern habe ich die Helligkeit in Photoshop auf Minus 50% gestellt um die originale Lichtstimmung wieder herzustellen. Bei meinen Bildern kam es mir nicht so sehr darauf an besonders schöne" Aufnahmen zu zeigen, sondern die Kamera bei der Arbeit in Extremsituationen, wie ISO 3200, maximale Brennweite mit 48x Digitalzoom usw. Bei den Bildern kann man auch sehen, wie man die Kamera am Besten hält wenn der Blitz ausgefahren ist.
Jedenfalls ist diese neue Generation einer Kameraautomatik in meinen Augen ein Meilenstein der Kameratechnik. Zur SX200is habe ich verschiedene Testberichte gelesen die alle enttäuschend sind, weil dort auf dieses neue Feature überhaupt nicht eingegangen wird, man hat den Eindruck die Tester haben sich mit dem Gerät nicht wirklich beschäftigt. Lediglich einigen Rezensenten hier scheint das aufgefallen zu sein. So ist hier zu lesen, man würde bei unterschiedlichsten Bedingungen immer gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen (Maik Zierold), es kämen immer super scharfe Bilder mit natürlichen Farbtönen zustande (Matthias), es gäbe sogar in schwach beleuchteten Räumen und im Dämmerlicht absolut top Ergebnisse (S. Blumenschein) und der Rezensent hello" schreibt, diese Automatik sei genial und widmet ihr einen ganzen Absatz. Diese Beobachtungen meiner Vorrezensenten kann ich bestätigen.
In einer Rezension werden Fokussierungsprobleme im Tele-und Makrobereich beklagt. Der Scharfstellbereich der Kamera ist abhängig von der Zoomstellung des Objektivs und wird hinten am Display der Kamera angezeigt. So liegt z.B. die Naheinstellgrenze bei Brennweite 90mm (KB) bei einem Meter. Versucht man jetzt auf 70cm scharfzustellen, dann funktioniert das nicht. Der Makromodus funktioniert nur in 28mm-Stellung des Objektivs. Zieht man bei Makro am Zoomhebel, was der Rezensent wohl gemacht hat, kann die Kamera nicht mehr scharf stellen.
Insgesamt gibt es die Aufnahmemodi Easy-Automatik, Automatik (grün), Programmautomatik, Zeit- und Blendenautomatik, maueller Betrieb sowie verschiedene Motivprogramme inclusive Makro (2-50cm) und Super-Makro (0-2cm). Während man bei Easy-Automatik praktisch keine Eingriffsmöglichkeiten hat, erweitern sich diese schrittweise je weiter man sich in Richtung manueller Betrieb bewegt. Die manuellen Einstellmöglichkeiten stehen der Canon G10, dem Spitzenmodell der Canon Kompaktklasse, kaum nach, man kann jedoch keine RAW-Aufnahmen machen, es gibt keinen optischen Sucher und auch keinen Blitzschuh zum Aufstecken von Blitzgeräten.
Bemerkenswert ist, daß die Bilder bei hohen ISO Werten kaum (fast hätte ich geschrieben: kein") Rauschen zeigen, und das ohne aggressive Glättung von Bilddetails. Die SX200is ist in dieser Disziplin besser als jede andere Kamera die ich bisher hatte. Unter den Kundenbildern habe ich die Aufnahmen F1 und F2 eingestellt, die mit ISO 3200 aufgenommen wurden. Derart geringes Bildrauschen hätte ich bei einer Spiegelreflexkamera für 2000 Euro erwartet, nicht jedoch bei einer Kompakten.
Die nutzbare Brennweite reicht von 28mm Weitwinkel bis 1344mm Tele. Sie ergibt sich aus dem mechanischen 12-fach Zoom von 28 bis 336mm und dem darauf aufsetzenden Digital-Zoom bis insgesamt 48x. Mir ist natürlich klar, daß allein beim Wort Digitalzoom" einige hier die Stirn runzeln werden. Ich hätte da früher auch gerunzelt, jetzt nicht mehr. Man sehe sich hierzu meine Kundenbilder H1 bis H3 an, die freihand mit 1344 mm Brennweite aufgenommen wurden und es bilde sich jeder selbst ein Urteil. Man mag nun sagen, daß diese Aufnahmen einen gewissen Texturverlust aufweisen, also einen Verlust an Bilddetails. Das ist richtig, aber wir reden hier von einer Kompaktkamera für gut 300 Euro. Will jemand für die Zeitschrift Nature" eine Fotostrecke von afrikanischen Löwen bei der Mittagssiesta produzieren, wird er sich vermutlich für ein anderes Kamerasetup entscheiden das mehr Details liefert. Das wäre dann eine Spiegelreflexkamera für mehrere tausend Euro plus ein Objektiv zum doppelten Preis der Kamera. In einem Punkt wäre die kleine Canon jedoch sogar in dieser Aufnahmesituation überlegen, man kann im Menü nämlich das Auslösegeräusch beim Photographieren im Gegensatz zu einer SLR komplett abschalten, was die Gefahr des Entdeckt- und Gefressenwerdens durch die Löwen minimiert.
Canon gibt an, man könne mit einem vollgeladenen Akku 280 Aufnahmen machen oder die geschossenen Bilder 5 Stunden wiedergeben. Das könnte hinkommen. Die Anschaffung eines zweiten Akkus wird sich jedoch auf jeden Fall lohnen, denn kommt man nach einem Ausflug nach Hause und der Akku ist leerphotographiert, hat man keinen Strom mehr um sich die Bilder anzusehen. Oder man kauft sich das für diese Kamera erhältliche Netzteil ACK-DC30.
Womit ich zunächst nicht so gut klargekommen bin ist die Haptik der Kamera, für meine Grobschlächtigkeit ist sie recht filigran, da gefällt mir das Brikett-Design der Canon G10 besser. Meine Frau ist genau anderer Meinung, sie mag die SX200is, weil sie überall so schön glatt und abgerundet ist und ohne zu zicken in die Handtasche und wieder heraus gleitet.
Die SX200is macht auch Videoaufnahmen in 3 wählbaren Qualitätsstufen, u.a. in HD Qualität. Maximale Aufnahmelänge 30 Minuten am Stück oder 4 Gigabyte. Beim Aufnehmen steht ein 4-fach Zoom zur Verfügung. Die Videos kann man sich auf dem Kameramonitor und am Computer ansehen, oder man verbindet die Kamera einem Fernseher. Das geht mit einem Component-Kabel (liegt bei) oder mittels HDMI-Kabel mit einem HD-Fernseher. Dazu braucht man nicht unbedingt ein Original Canon Kabel (im Lieferumfang der Kamera nicht enthalten), ein Standard Mini-HDMI zu HDMI Kabel tut es auch. Ich empfehle das 3-Meter Kabel von Purelink, Amazon Produktnummer asin B0011ECKCK. Dieses Kabel ist einigermaßen schlank und flexibel, sehr teure und hochwertige Kabel sind sehr dick und starr und stören beim Handling. Bild und Ton von HD-Videoaufnahmen sind für so eine kleine Kamera sehr gut, wobei das eingebaute Mikrophon empfindlich auf Windgeräusche reagiert. Als Aufnahmemedium verwende ich eine Transcend 16GB SDHC Karte class 6, da passen über 5000 Fotos in höchster Auflösung drauf oder eineinhalb Stunden HD-Film. Filme werden von der Karte ohne Ruckeln oder Aussetzer abgespielt. Auch Fotos werden von der Kamera übrigens via HDMI-Kabel auf den Fernseher ausgegeben, das sieht dann schon sehr schickt aus. Das Bild wackelt und flimmert kein bißchen, steht da wie eine 1. Auch als Aufnahmemonitor (!) kann man einen Fernseher verwenden, wenn die Kamera damit verbunden ist.
Unglücklich ist nach meiner Meinung das schnelle Vor- und Zurückspulen von Videos gelöst. Man muß dazu den Func/Set Knopf gedrückt halten, dabei wird die Spulgeschwindigkeit immer schneller. Wenn man den Knopf losläßt bleibt das Video stehen. Viel besser wäre es man könnte ein Video bei der Suche nach einer bestimmten Passage mit Tempo 2x, 5x, 10x in konstantem Tempo ablaufen lassen. Auch eine Marker-Funktion bei Videos wäre hilfreich. Hier sollte Canon bei einem Softwareupdate nachbessern.
Diese Kamera hat meinen Umgang mit Bildmaterial (für die Profis unter uns: den Workflow) gründlich verändert. Bisher habe ich vollphotographierte SD-Karten immer auf den Computer übertragen um sie dann dort weiterzuverarbeiten. Im größeren Kreis wurden die Bilder nur dann angesehen, wenn ich mir die Arbeit gemacht habe aus den Bildern eine Diashow auf DVD zu produzieren. Jetzt ist das anders. Wir machen einen Ausflug nach Salzburg und alles was nicht niet- und nagelfest ist wird photografiert / gefilmt. Dann kommen wir nach Hause, stöpseln die Kamera an den HD-Fernseher an und machen uns ein Fläschchen Rotwein auf. Die Diashow nebst Filmen spielt dann die SX200is von alleine ab, und das in HD-Qualität..
Die von Canon mitgelieferte Software Camera Solution habe ich nicht installiert, ich habe immer Angst mein System mit zuviel Software zuzumüllen. Mein Computer mit Windows XP SP3 erkennt die Canon als Kamera sobald man die Geräte mit dem USB-Kabel verbunden hat, jetzt kann man mit dem normalen Windows-Explorer Bilder von der Kamera auf den Computer kopieren oder verschieben. In die andere Richtung geht das übrigens nicht, es funktioniert jedoch angeblich mit der Canon Software. Auf Seite 27 der Softwareanleitung steht: Wenn Sie die Kamera anschließen und Camerawindow einblenden.....(können Sie) Bilder auf die Speicherkarte übertragen". Wenn das also geht, kann man beliebige Bilder die man auf seinem Rechner hat auf die SX200is übertragen und damit eine Diashow via HDMI-Kabel auf einem HD-Fernseher abspielen - auch kein schlechtes Feature.
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Fazit: Die Domäne dieser Kamera sind Automatik-Fotos in herausragender Qualität auch unter schwierigen Lichtverhältnissen, gepaart mit der Möglichkeit HD-Videos aufzunehmen. Damit ist sie für mich die perfekte Allround Ausflugs- und Reisekamera. Sie ist meine Kaufempfehlung für all jene, die Spaß an perfekten Bilder haben ohne sich darum kümmern zu wollen, wie diese zustande kommen. Entdeckt man beim Bilderschießen dann die Photographie als Hobby, so ist die Beschäftigung mit den vielfältigen Möglichkeiten der manuellen Aufnahmesteuerung ein Kann, jedoch kein Muß.
Ich bin mit der Canon jedenfalls sehr zufrieden. Sicher gibt es größere Kameras die manches besser können, aber wohl kaum eine die so viel so gut kann wie die SX200is.
Supe Reise-/Schnappschusskamera August 18, 2009 Tobias 34 aus 34 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich fotografiere Leidenschaftlich mit meiner EOS 50D. Da man aber nicht immer eine große Spiegelreflexkamera mit herumschleppen will, suchte ich nach einer geeigneten "Schnappschusskamera". Wicht beim Kauf war mit ein breitgefächerten optischen Zoom (hier mit 12fach einfach nur genial) ein eingebauter Stabilisator und möglichst viele Kreativprogramme um dennoch einige Dinge wie Weißabgleich, Belichtungszeit, Blende etc. selbst einzustellen. Ich wurde mit dieser Kamera fündig. Auch der etwas geübtere oder Semiprofi kommt so auf seine Kosten.
Ich bin was die Bildqualität durch die Spiegelreflex "verwöhnt", dennoch erfüllt diese Kamera selbst bei schlechteren Lichtverhältnissen diese Ansprüche. Die Farben kommen satt und sehr naturgetreu heraus. Auch so nette Fusatzfeatures wie Die Face Detection und HD-Videos sind zu erwähnen. Durch diese Optionen ist es kinderleicht ein gutes Bild zu machen. Die Bildqualität bei HD-Videos ist sehr sehr gut. Habe schon einige günstige Viedeokameras gesehen, die nicht so gute Videos machten. Für kurze Filme bis 10 Minuten völlig ausreichend. Einige Rezensionisten bemängeln den stätig herausfahrenden Blitz., Was ich persönlich als banal befinde, da der Blitz nur auslöst wenn es nötig ist. Trotz des etwas klein wirkenden Blitzes muss ich sagen, dass dieser eine super Lichtausbeute bringt. Selbst der Hintergrund des eigentlichen Hauptmotives wird bis fast in die Ecken ausgeleuchtet.
Das Rauschverhalten bis ISO 400 ist für Bildergrößen über DIN A4 völlig OK. Alles über Iso 400 bis 1600 sind nur für 20er Formate zu gebrauchen.
Fazit: Eine absolute Top Kamera zum top Preis. Der Ideale Reisebegleiter / Schnappschusskamera. Ich würde sie mir jederzeit wieder kaufen.
Eine Kamera für fast alle Situationen... Oktober 16, 2009 Stefan 78 aus 80 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Canon Powershot SX200 IS ist eine hervorragende Kamera für den "Alltag" eines Freizeitfotografen. Bevor ich mich für diese Kamera entschieden habe, haben zwei Konkurrenzmodelle den Weg zurück ins Geschäft gefunden. Somit möchte ich in dieser Rezenzion auch den Vergleich zu den beiden Wettbewerbern, der Panasonic TZ7 und der Casio EX-H10 darstellen.
Da die Fakten jedem interessierten bekannt sein dürften, möchte ich hierauf nicht weiter eingehen. Auch im Vergleich zu den Wettbewerbern herrscht fast Gleichstand: Die Canon hat etwas weniger Weitwinkel, dafür deutlich mehr Zoombereich, als die beiden oben genannten Konkurrenten. Dafür steht misst fast 1 cm mehr in der Tiefe als die Casio und ca, 0,5 cm mehr als die Panasonic. Hier ist auch einer der größten Nachteile dieses Modells begründet: die Kamera ist nur noch grenzwertig hosentaschentauglich, zumal das Objektiv deutlich hervorsteht und seitlich nicht abgeflacht ist. Da hat zumindest die Casio einen entscheidenen Vorteil. Sie verschwindet locker in jeder Hosentasche und läßt sich dank guter Form auch leicht wieder herausholen!
Dennoch kann auch die Canon in den Taschen einer Jeans verstaut und dort ohne Behinderungen transportiert werden. Auf Urlaubsreisen ist zudem i.d.R. eine weitere Tasche dabei, dann spielt das ohnehin eine untergeordnete Rolle.
Die Batterie der Kamera überzeugt ebenfalls auf der ganzen Spur. Sicher, die Casio (fast 2000 mAh) ist hier der Standard, die Batterie der Canon kann mit gut 500 Fotos pro Ladung (meine Erfahrung) aber auch überzeugen. Zudem sind Ersatzbatterien für unter 10 EUR zu bekommen. Die Panasonic war hier deutlich problematischer, da die Batterie häufig schon nach 200 Bildern nachgelassen hat und dank neuer Firmware nur die sehr Originalbatterien als Ersatz funktionieren.
Die Haptik der Canon kann sich mit der Casio messen, die ebenfalls auf halbwegs hocherwertiges Platik setzt. Die Panasonic spielt hier in einer ganz anderen und höherwertigeren Liga. Die Canon neigt schonmal zu "knarzen", was mich persönlich - ich filme nicht - nicht weiter stört. Wer filmt könnte diese Geräusche jedoch störend auf der Aufnahme aufzeichnen. Ansonsten macht die Canon einen soliden und durchdachten Eindruck. Das Zoom ist feinfühlig zu regulieren und das jog-dial Rad auf der Rückseite macht die Navigation durch Menüs sehr angenehm. Zudem ist ein Knopf auf der Rückseite frei programmierbar. Hier kann der Nutzer selbst eine präferierte Funktion hinterlegen. Da ich gerne mit ISO-Werten spiele, nutze ich ihn dafür.
Bei der Bildqualität kann die Kamera gänzlich überzeugen. Bilder im Innenraum sind stets gut und ausreichend beleuchtet. Bis ISO 400 ist die Bildqualität sehr gut. Störendes Rauschen wird erst bei Vergrößerung am Bildschirm sichtbar. Dabei wählt die Kamera im Automatikmodus stets eine gelungene Einstellung, mit leichter Tendenz zur Überbelichutung. Hier ist es hin- und wieder angeraten, entweder von Hand die Belichtungszeit zu reduzieren oder eine Helligkeitskorrektur vorzunehmen. Beides und das ist eine klare Stärke der Kamera läßt sich von Hand einstellen. Insbesondere die manuelle Einstellung von Belichtung, ISO und Blitzstärke kann erfreulich unterschiedliche Resultate hervorbringen. In dieser Disziplin kann sich die Kamera von den Wettbewerbern deutlich absetzen. Die Casio hat lediglich die Automatik und paar für mein Empfinden wenig wirksame best shot Programme. Die Kamera macht jedoch dafür meist sehr brauchbare Aufnahmen, die eine Korrektur überflüssig machen. Bis ISO400 sind die Bilder zudem sehr klar, aber im Detail überdeutlich weichgezeichnet oder entrauscht. Das ist einer Hauptkritikpunkte an dieser Kamera.
Die Panasonic wiederum kommt bei Dunkelheit mit Blitzlicht nicht so recht zurecht. Die meisten Bilder sind deutlich unterbelichtet und lediglich das direkt angestrahlte Objekt ist farblos aufgezeichnet. Details im Hintergrund gehen unter, obwohl die Kamera über eine long syncro Funktion verfügt, die eine lange Belichtungszeit auch bei Blitzeinsatz ermöglicht.
Die Funktion benötigt die Canon nicht, da sich die Einstellung ohnehin von Hand vornehmen läßt.
Bei Tageslicht wiederum sind die Canon und Panasonic gut, während die Casio nach meinem Empfinden weniger überzeugen konnte. Grund dafür ist erneut der Weichzeichner, der selbst ISO64 Bilder deutlich entrauscht hat und dadurch Bilddetails elimiert hat. Im Ergebnis waren die Bilder dann selbst ohne Vergrößerung deutlich unscharf und konnten nicht überzeugen. Die Panasonic hat dies deutlich besser hinbekommen. Hier fehlten dann jedoch auch Details. Und erneut kämpft die Panasonic mit sehr starkem Rauschen und das bei geringen ISO-Werten... Die Canon wiederum macht hervorragende Aufnahmen, die sich bei guter Ausleuchtung geringen ISO-Werten auch ohne Detailverlust und Rauschzunahme vergrößern lassen. Und aus meiner Sicht ist diese Disziplin für die Bewertung einer Kamera entscheidend. Gute Aufnahmen bei guter Ausleuchtung. Wie bei Städtetrips und im Urlaub erfordert. Im Internet kursieren übrigens viele Vergleichfotos, aus denen sich keine großen Unterschiede zwischend den drei Modellen abzeichnen. Bei genauer Analyse der Einstellungen stellt sich jedoch immer wieder heraus, dass die Tester die Canon mit Blende f=5 testen, da oft Standard, während die anderen Kamera mit größerer Blende benutzt wurden. Grund ist ganz einfach, da die Canon eine manuelle Einstellung zuläßt, während dies bei den anderen Modellen nicht geht. Somit hat die Canon einen Nachteil bei der Beleuchtung und Belichtungszeit.
Die letzte Disziplin, in der die Canon ebenfalls überzeugt, sind Fotos bei Dunkelheit im Freien. Im Bilderarchiv habe ich zwei Fotos eingestellt, aus denen die Möglichkeiten dieser Kamera hervorgehen. Auf ISO800 lassen sich brauchbare Sonnenuntergangsszenen und Städtepanoramen fotografieren. Der sehr gute Bildstabilisator ermöglicht Belichtungszeiten von bis zu 1 Sek. Ohne nennenwerte Verwackelungen. Das ist für eine Kompaktkamera einfach ausgezeichnet. An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass ich diese Disziplin nicht mit den Wettbewerbern ausgetestet habe.
Insgesamt ist die Canon Powershot SX200 IS eine absolut hervorragende Kamera für den täglichen Einsatz in Freizeit und Urlaub. Nach meinen Erfahrungen kann sie sich deutlich von den beiden Wettbewerbern absetzen. Wer mehr möchte, z.B. mit Tiefenunschärfe spielen oder Gesichter im Raum noch detailreicher aufzeichnen, muss dann schon in das Regal der Spiegelreflex greifen.
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