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Canon PowerShot G10 Digitalkamera (14,7 Megapixel, 5-fach optischer Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz | 
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| Marke: Canon
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Bewertung: 89 Rezensionen Verkaufsrang: 8629
Medium: Elektronik Batterien im Lieferumfang enthalten: Ja Optischer Zoom: 5 Anzeigegrösse: 3 Maximaler Fokus: 140 Minimaler Fokus: 28 Versandgewicht: 0.8 Maße (innen): 1.8 x 4.3 x 3.1 Haftungssausschluss: svh24.de GmbH liefert ausschließlich Originalverpackte Neuware von Markenherstellern
MPN: B001G7PBB4 Modell: 2663B010AA EAN: 4960999619675 ASIN: B001G7PBB4
Veröffentlichung: Januar 9, 2009
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| Eigenschaften:
| • | 14,7 MegaPixel CCD-Sensor | | • | 5-fach Weitwinkel-Zoomobjektiv | | • | Sehr großes 7,6 cm (3 Zoll) PureColor LC-Display II | | • | Neue i-Contrast Funktion, RAW Format und DPP Software | | • | Lieferumfang: PowerShot Kamera, Trageriemen, Akku NB-7L, Ladegerät (CB-2LZE) plus Kabel, USB-Kabel, Video-Kabel |
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| Zusatzgeräte:
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| Ähnliche Artikel:
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| Redaktionelle Rezensionen:
Product Description Canon PowerShot G10 schwarz
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| Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 89
Retro Hightech vom Feinsten Dezember 3, 2008 Richard Schley 223 aus 229 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Canon Powershot G10 erreicht Platz 1. bei Stiftung Warentest! Ausgabe 03/2009, 19 Digitalkameras im Test. Aber das nur am Rande....
Ich komme aus der Zeit der analogen Spiegelreflexkameras, mein Fahrrad hat keine Federgabel und ich halte die neue deutsche Rechtschreibung für idiotisch. Und ich mag die Canon G10! Wenn man sie zum ersten mal in der Hand hält, hat man das Gefühl wieder in der "guten alten Zeit" zu sein. Das ist nicht so ein billiges Plastikspielzeug wie die meisten Kompaktkameras oder Handys. Die Kamera ist schön groß aber nicht zu groß und liegt sicher in der Hand. Sie ist aus schwarzem edlem Metall und es ist eine Freude die deutlich rastenden Drehregler zu bedienen. Eine Sekunde nach dem Anschalten ist sie "voll da" und das extrem brilliante Display erstrahlt in natürlichen und satten Farben.
Der Zoombereich von 28mm - 140mm gefällt mir sehr gut. Endlich ein richtiges Weitwinkel und ein brauchbares Tele. Ausgeschaltet verschwindet das Objektiv komplett, wodurch man die Kamera auch unter der Jacke am Halsriemen tragen kann, damit man nicht als "typischer Tourist" auffällt, bzw. die Kamera gegen Regen, Staub und Wind geschützt ist.
Mit dem manuellen Fokus und der Lupe kann man am Drehrad exakt scharf stellen. Einen präzise arbeitenden Autofokus hat sie natürlich auch, dazu verschiedene Messtechniken (Mehrfeld etc.). Das Menü ist groß und deutlich auf dem Monitor ablesbar und sehr leicht zu bedienen. Die wichtigsten Einstellungen wie "Zeitautomatik", "Blendenautomatik", "Alles manuell" (!), "ISO Empfindlichkeit" und "Belichtungskorrektur" lassen sich direkt an den mechanischen Drehreglern einstellen. So kann man gezielt mit Schärfentiefe und Belichtungszeit das Bild professionell gestalten, wie bei einer Spiegelreflex und auch schwierigste Aufnahmesituationen bei extremen Lichtbedingungen meistern (Gegenlicht - Belichtungskorrektur, Makro oder wenig Licht - manuell scharf stellen). Hier ist die Canon G10 als Kompaktkamera in Funktion und Bedienung konkurrenzlos und einer SLR fast ebenbürtig.
Ich kann mich nicht erinnern, dass mehr als 5 von meinen hunderten Filmen 400 Asa oder mehr hatten. Es waren entweder 100 oder 200 Asa. Ich wollte doch schließlich kein Korn haben! Genauso halte ich es mit der Canon G10. Ich nehme 80, 100 oder 200 Asa (oder ISO), wie von dem Profi Scott Kelby empfohlen. Und die Fotos können sich sehen lassen, sie sind sogar hervorragend! Schärfe, Brillianz, Dynamik (volles Histogramm!) und Farben sind absolut überzeugend, selbst ein Probefoto mit ISO 400 zeigt zwar schon etwas Rauschen bei starker Vergrößerung aber auf einem normalen Abzug würde man das mit bloßem Auge nicht sehen.
Mir gefällt auch, dass man zwei persönliche Einstellungen abspeichern kann. Die Kamera merkt sich beispielsweise die Zoomeinstellung, die Zeitautomatik und den Weißabgleich und speichert diese Einstellungen auf dem Drehrad unter "C1" oder "C2". So muss ich nicht lange fummeln, wenn ich eine häufig wiederkehrende Aufnahmesituation habe.
Die Kamera verbraucht nicht viel Strom. Mit einer Ladung kann man mehr als 500 Fotos machen aber wer noch mehr Strom sparen möchte kann auch das Display abschalten und nur durch den optischen Sucher sehen, der mit-zoomt. Ganz wie früher! Schaltet man die Kamera aus und wieder an, erinnert sie sich, daß man lieber ohne Display fotografiert und läßt ihn abgeschaltet.
"Vermeiden Sie auch unter schwachen Lichtbedingungen hohe ISO-Werte." (max. ISO 200) Scott Kelby aus "Digitale Fotografie", Buchtipp von Digitalkamera.de
Das 3:2 Format wird nicht unterstützt, jedoch kann man im "Custom Display" 3:2 Hilfslinien einblenden, die auf dem Display (permanent oder optional) als halbtransparente graue Balken oben und unten eingeblendet werden. Das ist interessant für Anwender, die ihre Fotos auf Postkartenformat (10x15) ausdrucken möchten. Zu sehen auf http://www.richy-schley.de/pages/canon-powershot-g10/canon-g10-32-format.php
Inzwischen habe ich mehr als 100 Testfotos gemacht und bin total begeistert von der Bildqualität der Canon G10. Egal ob Dämmerung, Freihand-Fotos (Bildstabilisator ist super!!), Makro oder Weitwinkel. Diese Kamera hat mich überzeugt. Ab ISO 400 beginnt das Bildrauschen, das man bei extrem starker Vergrößerung und voller Auflösung ("unter der Lupe") dann sehen kann. Auf einem normalen Ausdruck sieht man es jedoch nicht. Trotzdem bleibe ich bei maximal ISO 200, um maximale Bildqualität zu gewährleisten. Die Canon G10 macht riesig viel Spaß und man kann sie immer dabei haben. Den Kabelfernauslöser und die schöne Kameratasche aus Leder (SC-DC60A) habe ich dazu gekauft. Bald folgen der Telekonverter, der Speedlite Blitz 430 EX und, und,..
Die Auslöseverzögerung inklusive Autofokus beträgt übrigens laut Labortest von Digitalkamera.de zwischen 0,44 und 0,55 Sekunden, abhängig von der Brennweite. Die Canon 40D (DSLR) bringt es auf 0,3 Sekunden.
Fazit: Die Canon Powershot G10 ist keine Kamera für den "Gelegenheitsknipser", dafür ist sie schlicht zu teuer. Dem anspruchsvollen Fotografieverständigen eröffnet sie jedoch kreative Einstellmöglichkeiten, wie eine Spiegelreflex und eine bestechende Bildqualität bis ISO 400. Sie ist durch ihre Schnelligkeit und ihre Kompaktheit eine geeignete Reportagekamera und ein überzeugendes und robustes Werkzeug für Fotokünstler, das man immer dabei haben kann, um ganz besondere, nicht wiederkehrende Momente einzufangen.
Wunderbar Juni 10, 2009 Arne Flander 53 aus 56 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe die G10 jetzt seit knapp 2 Monaten
ca. 2000 Bilder gemacht und bin sehr zufrieden.
absolut zu genießen sind:
- Bildqualität wenn man Sie nutzt. Die ganzen Rädchen und Knöppe
wollen auch mal bedient werden um das "besondere" Foto zu bekommen.
- Das 3 Zoll ( 7,5cm Diagonale )Display ist Sahne!
Durch die Qualität dieses Displays macht es Spaß mit den, für
Anfänger, zuerst beängstigenden Einstellmöglichkeiten zu Spielen.
Einfach am Rädchen drehen und das, zu erwartende, Ergebnis
und dessen Änderung durchs Spielen am Bildschirm life mitzuerleben.
Was dieser kleine Bildschirm schon an Idee zum tatsächlichen
Bildergebnis liefert ist enorm.
Hier kann man spielerisch Erlernen, was es für eine Wirkung auf das
Bild hat wenn man mit Blende, Belichtungszeit, Iso, Blitz
( Dosierbar in der Leistung - somit fein als dezenter Aufhellblitz
zu nutzen )etc. rumprobiert.
Fortgeschrittene freuen sich eh über die volle "M" Funktionalität.
- Haptik - Anfassgefühl ist nicht Panzer aber Grundsolide.
Der Body besteht zu erheblichen Anteilen aus Metall.
- Optik - totale Geschmackssache aber ich finde die Retrooptik
der G10 total gediegen!
- Auflösung von fast 15 Megapixeln
Hört sich für den, in die Rauschdiskussion Eingeweihten, zunächst
nach Horror pur an.
Auf dem Winzsensor einer Kompakten solch eine Pixeldichte zu
erzeugen ist physikalisch, im Grunde genommen, ein Unding.
Der hervorragend arbeitende DIGIC-4-Prozessor hat das Unding
aber so souverän im Griff, daß ich mich sehr freue genug "Fleisch"
für Crops ( Ausschnittsvergrößerungen ) zu haben, die recht groß
gezogen werden können ohne an Charme zu sehr zu verlieren.
- Einstellräder
Die ungewöhnlichen 3 Einstellräder auf der G10 erweisen sich nach
kurzer Zeit als Geschenk der Götter. ISO / Programmwahlrad /
+/- 2 Belichtungskorrektur am Rädchen - sehr komfortabel!
Als Alternative zum "durch ein Menü switchen" zum Einstellen -
eine Wohltat.
- Akkulaufzeit
hervorragend mit dem Originalakku!
- Blitzschuh und Schnittstelle für einen Kabelauslöser.
Macht die Kamera tauglich für das Hobby Fotografie.
Nicht der flotte Schnappes sondern das Zeit & Liebesinvestment
in ein Foto mit Stativ, Zeit, gutem Licht, Aufheller und
allem was das Fotografieren vom Knipsen unterscheidet - ist
mit der G10 machbar.
- 28mm ( Kleinbildäquivalent ) Weitwinkel
dadurch das man nicht mehr soviel Abstand vom Motiv braucht wie bei
den üblichen 35mm - gibt mir dieser Brennweitenbereich mehr als
ein Superzoom mit wenig Lichtstärke.
- Makro mit nur 0,5 bis 1cm Mindestabstand zum Motiv.
Diese Makrotauglichkeit ist hervorragend geeignet für
erste "Ahhhhh" Fotos :-)
Die überreal große Abbildung von Details die durch die
realisierbare Nähe zum Motiv machbar ist - beeindruckt durch
nie gesehene Feinheiten. Makroaufnahmen machen Spaß.
Kurzum eine ganz hervorragende Kameraalternative zur Spiegelreflex
oder als Ergänzung zu einer solchen.
Im Rahmen der ( überschaubaren ) Möglichkeiten einer Kompakten
die Bildqualität einer Spiegelreflex zu erreichen, macht die
G10 eine sehr gute Figur.
Bei guten Bedingungen ( ordentlich Licht und nicht allzu actionreiche
Motive )wage ich zu behaupten, daß 95% von uns, die Aufnahmen
nicht von denen einer Einsteigerspiegelreflex zu unterscheiden
wüßten.
Wie bei allen Kompakten muß man auf das sogenannte "Bouquet" bei
Portraitaufnahmen leider verzichten. Diese gewollt erzielte,
schmale Tiefenschärfeebene, die im Hintergrund hinter dem
Hauptmotiv alles so weichzeichnend zu einem Farbteppich
verwäscht, ist leider auch mit der G10 nicht zu erreichen.
Wer auf solche Sahnehäubchen der Abbildung nicht verzichten kann
oder will - muß sich zu einer Spiegelreflex durchringen ;-)
Das Ding macht Spaß, passt nicht in eine Hosentasche ( aber
prima in die optionale Gürteltasche ) sollte aber, ob des
Preises nur von Leuten gekauft werden, die Lust auf das
Nutzen der Einstellmöglichkeiten haben.
Wer an dieser Kamera lernt, sich willentlich, zielgerichtet
auf eine gewollte Bildwirkung hin zu bewegen, kann sein
Wissen 1:1 in die Spiegelreflexfotografie mitnehmen wenn
es doch mal juckt :-)
Klare Empfehlung für den skizzierten Käufertyp.
Lieber Gruß
Arne
Der erste Eindruck....eine geniale Kamera! November 28, 2008 pianoforte (NRW) 65 aus 69 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die G10 habe ich gestern erhalten, wie immer hat Amazon schnell liefern lassen, dafür meinen herzlichen Dank!
Der erste Eindruck ist ja bekanntlich der der zählt und auch bleibend ist.
Ich muß meine erste Begeisterung über diese Kamera zum Ausdruck bringen und schreiben, dass Canon hier wieder ein geniales Stück Technik entwickelt und produziert hat.
Zumal ich im Jahresverlauf einige Kompaktmodelle namhafter Hersteller getestet habe und wirklich keine, mich im Bezug auf Bedienung und Qualität der Bilder annähernd zufriedengestellt hat.
Die G10 hat mich alleine vom Bedienkonzept und der Arbeitsgeschwindigkeit gesehen, innerhalb weniger Minuten überzeugt.
Auch hatte ich mir eine Olympus E-420 mit Objektiv 14-42mm gekauft, doch wollte ich den variablen Objektivbereich z.B. der G10, standen weitere Objektivkäufe für den Bereich Makro und Tele bevor.
Ein ganz wesentlicher Grund ist die Tatsache, dass ich keine Lust und Muse habe, ständig einen Koffer voll mit Wechselobjektiven mit mir herumzutragen und diese in ständiger Regelmäßigkeit an- und abzuschrauben.
Nein, es sollte eine hochwertige kompakte Kamera mit den Einstellmöglichkeiten einer Spiegelreflex sein.
Ich werde diese Rezenssion nach und nach um meine Eindrücke und Erfahrungen mit der G10 ergänzen, jetzt jedoch kann ich nach nur
einem Tag schreiben, dass die G10 eine lohnenswerte Investition ist.
Nach dem Einschalten ist die G10 sofort aufnahmebereit, Geschwindigkeit zählt, auch im Menü geht es zügig und ohne Verzögerungen durch die einzelnen Reiter. Der neue Prozessor leistet sehr gute Arbeit.
Die ersten Fotos habe ich im Modus P bei trüben Novembertageslicht
aufgenommen und war sofort von der Auslösegeschwindigkeit, dem optisch arbeitenden Bildstabilisator und der Qualität der Aufnahmen begeistert.
Auch durch die Bildvorschau kann man mit der G10 schnell und verzögerungsfrei scrollen. Man hat die Möglichkeit im Bildvorschaumodus mit dem rückseitigen Wählrad einzeln schnell durch die Bilder zu scrollen bzw. verkleinert man die Aufnahmen mit dem Zoomhebel, läßt sich mit dem zentralen Bedienknopf auf der Rückseite ebenfalls sehr schnell vorwärts und rückwärts durch die Bildvorschau scrollen.
Bei günstigeren Kompaktmodellen dauert der Bildaufbau der Miniaturen dann doch schon mal ein bis zwei Sekunden.
Ich habe einige Weitwinkel,- Zoom,- und Makroaufnahmen mit unterschiedlichen ISO- und Aufnahmeeinstellungen getätigt und ich kann nur sagen: "KLASSE, KAUFEN!"
Das Objektiv zeigt im 28mm-Weitwinkelmodus keinerlei Randunschärfen. Ich habe die Bildgröße auf 9 MP reduziert und die Einstellung Superfein gewählt. Die Bilder sind rauschfrei, gestochen scharf und haben angenehme, realitätsnahe Farben.
Bei Weitwinkelaufnahmen ist natürlich eine leichte tonnenförmige Verzeichnung festzustellen, aber lediglich auch nur wenn man z.B. ein Motiv mit geraden Linien oder Kanten hat. Bei Motiven mit unregelmäßiger Linien- oder Kantenführung, Bsp. Baum, fällt das kaum auf.
Der Autofokus stellt auch bei Dämmerlicht schnell scharf, eine Auslöseverzögerung konnte ich nicht feststellen, nach Druck auf den leichtgängingen Auslöser wird auch sofort ausgelöst.
Im Gegensatz zu einigen Testberichten diverser Onlinemagazine kann ich den Druckpunkt des Auslöser deutlich spüren, er ist keinesweges schwammig oder gar nicht vorhanden.
Der Auslöser läßt sich auch seidenweich drücken, dadurch sind Verwacklungen beim Auslösen quasi ausgeschlossen, der Bildstabilisator
trägt positiv dazu bei.
Bei einigen Kompaktmodellen die ich getestet habe, spürt man beim Auslösen ein Knacken, dass soll wahrscheinlich der Druckpunkt sein.
Um diesen zu Überwinden ist schon wieder zu viel Kraft erforderlich, dies
kann zu Auslöseverwacklungen führen.
Mit den beiden Schnellwahlrädern für Belichtungskorrektur und ISO-Anzahl läßt sich die Aufnahme im Vorfeld schnell und individuell gestalten. Man nutzt die beiden Einstellmöglichkeiten einfach öfter, da sie über die beiden Drehräder einfach schneller verfügbar sind anstatt sich aufwendig durch ein Menü zu klicken.
Die G10 liegt durch das neue Gummigriffstück sehr gut, angenehm und sicher in der Hand, der Daumen ruht in einer Mulde auf der Gehäuserückseite alle Bedienelemente haben gut Rast- und Druckpunkte, das Gehäuse aus Metall wirkt angenehm schwer und ist wertig verarbeitet, ich sage: "1a-Qualität".
Auch hier ist ein deutlicher Unterschied in der Handhabung zu spüren, kleinere und leichtere Kompaktkameras vermitteln dem Fotografen meist das Gefühl aus der Hand fallen zu wollen. Auf Dauer führt das zu einem
verkrampften Halten und wahrscheinlich zu unscharfen Bildern.
Die Erhöhung der Monitorauflösung macht sich deutlich bemerkbar, die Aufnahmen werden gestochen scharf und farbecht abgebildet, man hat sofot einen guten Blick auf das soeben aufgenommene Motiv. Die Monitorgröße von satten 3 Zoll trägt nochmals positiv dazu bei.
Weitere Erfahrungen und Eindrücke folgen......
Nach der ersten Akkuladung habe ich 435 Aufnahmen gemacht, der Akku hat also eine sehr gute Standzeit.
Zustätzlich habe ich in dieser Zeit verschiedenste Einstellungen der Kamera inkl. Blitz getestet, mir Fotos angesehen, die Bild-Bearbeitungsoptionen an der Kamera getestet, für diese vielen Aktivitäten hat der Akku beindruckend lange durchgehalten.
Erste Aufnahmen die ich auf einer Geschäftsreise gemacht habe, sind von einer sehr guten Bildqualität. Trotz grauen Winterwetters und der Eile in der sie gemacht wurden, sind die Aufnahmen (ohne Blitz) scharf, rauschfrei, optimal belichtet und sind von beindruckender Klarheit.
Die G10 läßt sich bequem in der Aktentasche transportieren, so kann ich sie immer dabei haben. Mit einer Spiegelreflex ist das nahezu unmöglich. Durch den angenehm großen Monitor läßt sich das eine oder andere Foto schon in der Bahn auf SW oder Sepia umwandeln bzw. Bildausschnitte bearbeiten.
Nachtrag am 26.02.09:
Nachdem ich die G10 nun ziemlich genau fast vier Monate in Verwendung habe und zahlreiche Aufnahmen bei winterlichen Licht- und Temperaturverhältnissen gemacht habe, kann ich jedem Interessierten nur raten sich die G10 zu kaufen.
Das mich die G10 in diesen vier "fotoextremen" Monaten überzeugt hat, spricht, so denke ich, sehr für die Qualitäten dieser Kamera. Im Frühjahr, Sommer und Herbst ist es für eine Kamera keine Kunst gute Fotos zu machen, die Licht- und Temperaturbedingungen sind meist optimal,
da gelingen eigentlich immer gute Fotos, mit so gut wie jeder einigermaßen guten Kamera. So zumindest meine langjährige Erfahrung.
Aufgrund ihrer vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten gibt es so gut wie keine Aufnahmesituation die sich nicht bewerkstelligen läßt.
Gut, ein wenig Fotokenntnisse sollte man mitbringen, die G10 ist keine Kamera für Gelegenheitsknipser, obwohl sie einiges verzeiht und mit zahlreichen Motivprogrammen ausgestattet ist.
Der interessierte Laie kann sich ja über die Motivprogramme langsam in die G10 einarbeiten und sich dann in die Blenden- und/oder Zeitautomatik vertiefen. Möglich ist mit ihr alles, Übung macht ja bekanntlich den Meister.
Der routinierte Fotoprofi wird sich mit ihr sofort anfreunden und ihre Qualitäten schnell erkennen, nämlich beindruckend scharfe, nahezu rauschfreie, klare und farbgetreue Aufnahmen, die schon sehr sehr nahe an die einer Spiegelreflex herankommen.
Schöne Grüße
pianoforte
Kampfschrift gegen eine 2-Punkte Bewertung Januar 23, 2009 Michael Mellior (Bayern) 392 aus 422 fanden die folgende Rezension hilfreich
Mein Profil: Knipser
Meine Ausrüstung: Handykamera Sony Ericson, Nikon Coolpix 995 aus 2001, eine Schachtel mit altem Metz Blitz, verschiedenen Drahtauslösern und Cokin Filtern, alles ziemlich verstaubt, eine Multiblitz Studioanlage die einmal in 2 Jahren zum Einsatz kommt und sonst im Keller vor sich hindöst, ein Koffer voller altem, verstaubtem Kamerazubehör, Nikon D70s mit Zubehör, Nikon F3, sowie verschiedene Campact Flash Karten in den Größen 16MB, 32MB, 64MB, 256MB, 2GB und 4GB.
Sie werden sich fragen: Was macht ein Knipser mit so einer teueren Kompaktkamera? Ich hatte hier über die G10 lauter positive aber eine negative Rezension gelesen und wollte mir selbst ein Bild machen.
15 Millionen Pixel
Auch ich war eigentlich immer gegen zu viele Pixel (Rauschen; wer braucht so große Dateien), bin aber dabei meine Meinung zu ändern. Tatsächlich werden die Bilder bei hohen ISO-Zahlen schlechter, wobei mich weniger das kaum sichtbare Farbrauschen in dunklen Bereichen stört als der dann insgesamt matschige Bildeindruck.
Jedoch bieten die vielen Pixel auch Vorteile. Für die Aufnahme kann man an der Kamera u.a. folgende Bildgrößen einstellen: 15Mio, 9Mio, 5Mio, 2Mio und 0,3Mio Pixel. Ich fotografiere standardmäßig mit 5Mio Pixeln. Das vorhandene, mechanische Zoom reicht von KB 28 - 140mm, wer noch mehr Zoom will muß den Digitalzoom einsetzen. Wenn man nur mit 5Mio Pix photographiert bleibt die Bildqualität bis Zoomfaktor 8,5 (mechanisches plus Digitalzoom), also ca. 240mm KB, gleich. Außerdem hat die Kamera für das Digitalzoom verschiedene, wählbare Einstellungen, u.a. die Funktionen 1.7x und 2.2x. Dazu ist in der Bedienungsanleitung der G10 zu lesen: Der Digitalzoom ist (bei diesen beiden Einstellungen) fest auf den gewählten Zoomfaktor eingestellt, und die Brennweite wird auf die maximale Teleeinstellung geändert. Hierdurch wird eine kurze Verschlusszeit gewährleistet und das Verwacklungsrisiko im Vergleich zu den Einstellungen [Standard] oder [Aus] deutlich reduziert." Ich verstehe das zwar nicht recht, habe es aber ausprobiert: Zoom in Stellung 2.2x, Maximale Teleeinstellung = ca. 300mm KB, aus einer gemessenen Entfernung von 3 Metern, Motiv eine Hydrofugal Spraydose, Foto im Innenraum freihand mit Blitz gemacht. Wenn man sich dann die Aufnahme auf dem Display der G10 ansieht, kann man die 2-3mm hohe Schrift auf der Hydrofugaldose einwandfrei lesen. Auf dem Computermonitor ist es natürlich noch besser, da liest es sich wie in einer Zeitung. Diese Aufnahme habe ich mehrmals aus der freien Hand gemacht, fast immer ist das Ergebnis einwandfrei, die Bildstabilisierung scheint super zu funktionieren, die Abbildungsleistung ist erstaunlich.
Das heißt, daß man bei Beschränkung auf kleinere Dateigrößen faktisch eine Kamera mit Brennweitenbereich von 28 bis 240 / 300 mm KB hat. Wenn ich mich jetzt entscheiden sollte, entweder eine Kamera mit Rauschfreiheit bis ISO 1600 oder die G10 mit dem hier beschriebenen großen Zoombereich zu haben, dann würde ich die G10 nehmen.
Die hier auf breiter Front geführte Diskussion über das Rauschverhalten der Kamera ist eine gute Gelegenheit sich mal zu überlegen, anhand welchen Bezugsssystems Rezensionen über ein Produkt abgegeben werden sollten. Soll man eine Kamera mit vergleichbaren Mitbewerbern im Marktumfeld messen, soll man sie an Phantasievorstellungen messen, die technisch jetzt noch garnicht machbar sind (14 - 500mm Zoom, rauschfrei bis ISO 6400 und 200 Euro Kaufpreis), oder soll man sie an einer Nikon D300 messen die viel weniger rauscht aber mit Objektiv 5 Mal soviel kostet und so handlich ist wie ein Hinkelstein? Privat habe ich einen relativ neuen BMW plus einen kleinen, alten Kombi, der als Werkstattstattauto fungiert. Damit fahre ich alte Gläser zum Wertstoffhof und hole auf dem Rückweg Blumenerde von der Gärtnerei. Ich habe festgestellt, daß bei höheren Geschwindigkeiten das Fahrtwindrauschen beim Werkstattauto viel größer ist als beim BMW, das wundert mich nicht, denn der BMW kostet 5 mal soviel. Am meisten rauscht es übrigens auf dem Motorrad. Das Ding macht aber trotzdem Spaß, denn es ist klein und handlich und man kann damit direkt an der Eingangstür vom Segafredo parken um einen leckeren Espresso zu schlürfen, während der Fahrer eines Sukiwawa D300 iX noch vor dem Lokal Kreise zieht, weil er mit seinem dicken Allrader keinen Parkplatz findet.
Ich persönlich vergleiche die Kamera jedenfalls mit anderen Kompakten ihrer Preisklasse und vielleicht auch noch mit Einsteiger-DSLRs, und in diesem Umfeld rauscht sie sehr wenig. Die scharfe Kritik am Rauschverhalten der Kamera von Seiten eines freischaffenden Fotografen kann ich nicht nachvollziehen.
Rezensionen auf Amazon sollen Kaufinteressenten Kriteren für die Kaufentscheidung an die Hand geben und sie nicht in die Irre führen. Mir fiel die Kaufentscheidung ohnehin schwer, weil ich seit 30 Jahren mit Nikon photographiere und immer gehofft hatte, die Firma würde eine Kompakte auf den Markt bringen die mir gefällt. Egal - jetzt habe ich die G10 und bin hochzufrieden = klare Kaufempfehlung. Wer den direkten Zugriff auf die manuellen Einstellmöglichkeiten der G10 nicht unbedingt braucht, sollt vielleicht einen Blick auf die Canon sx200 is werfen. Kleines Gehäuse, 12-fach Zoom, HD-Video und ständig von meiner Frau mit Beschlag belegt.
Besser als erwartet! Dezember 1, 2008 Heartware 38 aus 42 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich war wirklich sehr gespannt, und vor 4 Tagen ist nun die G10 bei mir eingetroffen, so daß ich jede sich bietende Gelegenheit zum Testen nutze - auch wenn es einem das trübe Herbst-Winter-Wetter nicht leicht macht.
Als langjähriger Canon-DSLR-Nutzer bin ich ich zwar verwöhnt, aber - anders als mancher "Fotograf" - weiß ich um die Grenzen von Kompaktkameras. Daher war ich auf Rauschen jenseits bestimmter ISO-Werte vorbereitet, und so kam es auch. Ab ISO 400 gehört dieser unschöne Effekt zu jedem Bild und bei ISO 1600 sind die Bilder eigentlich unbrauchbar, da alle Details im Rauschen untergehen.
Bis ISO 200 jedoch produziert die G10 unerwartet gute Fotos mit natürlichen Farben und Schärfe bis in die Ecken. Mit ruhiger Hand und der gut funktionierenden Bildstabilisierung ist der Verlust der hohen ISO-Werte jedoch sehr gut zu verschmerzen. Da habe ich bei etlichen Vorgängern, z.B. der Canon A640 deutlich schlimmeres gesehen und auch hier erwartet. Steigern läßt sich die ohnehin gute Qualität durch den Raw-Modus, wobei man durch die Formatänderung auf Canon-Tools zur Nachbearbeitung angewiesen ist.
Die Ausstattung der Kamera ist exzellent. Nahezu jedes Feature, das von Spiegelreflex-Kameras bekannt ist, findet sich hier wieder. Darüber hinaus verfügt die Kamera über viele weitere Helferlein sowie etliche Farbspielereien, die man nutzen kann oder eben nicht.
Der Brennweitenbereich ist mit 28-140mm sehr gut gewählt. Sowohl ein echter Weitwinkel wie auch ein moderates Zoom sind möglich, wobei leider kein stufenloses Zoomen möglich ist. Wer mehr Brennweite braucht, erkauft das in der Regel bei Wettbewerbern mit deutlich schlechterer optischer Qualität. Also: ran ans Motiv, und zwar zu Fuß.
Die Verarbeitung ist klasse: überwiegend mit einem Metallgehäuse ummantelt, vermittelt die Kamera ein gutes, wertiges Gefühl; das wirklich erstklassige, fein auflösende Display ist unter allen Bedingungenen gut abzulesen; die separaten Einstellräder für ISO und Blendenkorrektur sind bedientechnisch ein Sprung nach vorn und überhaupt läßt sich die Kamera sehr angenehm bedienen, wenn auch das kompakte Gehäuse zu einem ziemlichen Gedränge bei den Bedienelementen führt. Aber das ist nun einmal der Preis der Funktionsfülle und nach kurzer Eingewöhnung findet man jede Taste und jedes Rädchen.
Die Größe der Kamera ist perfekt: genau richtig, um sie zur Not auch mal in die Jackentasche zu stecken. Wer schafft das schon mit einer Nikon D40?
Wer mehr Leistung will oder braucht, kommt nicht um eine Spiegelreflexkamera herum - mit allen Nachteilen, wie Größe, Objektivkauf, Handling. Für alle anderen dürfte die G10 zur Zeit das Maß der Dinge bei den Kompakten sein.
Wirklich nervig ist die Abwesenheit einer gedruckten Bedienungsanleitung. Wurde diese bei früheren Canon-Kameras schon immer popeliger, ist sie nun ganz verschwunden. Und das ist einer solchen Kamera nicht angemessen, Canon!!
Rezensionen anzeigen 1-5 von 89
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