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Canon EOS 550D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, LiveView) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS Objektiv (bildstabilisiert)

Canon EOS 550D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, LiveView) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS Objektiv (bildstabilisiert)

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Andere Ansichten:
Marke: Canon

Listenpreis: EUR 829,00
Kaufen Neu: EUR 737,90
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Neu (23) Gebraucht (3) ab EUR 672,27

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 41 Rezensionen
Verkaufsrang: 123

Medium: Elektronik
Batterien im Lieferumfang enthalten: Ja
Monitorgrösse: 300
Optischer Zoom: 18
Anzeigegrösse: 3
Maximaler Fokus: 55
Minimaler Fokus: 18
Maximale Auflösung: 18
Versandgewicht: 1.1
Maße (innen): 8.7 x 6.5 x 5.4
Haftungssausschluss: svh24.de GmbH liefert ausschließlich Originalverpackte Neuware von Markenherstellern

MPN: 8714574549972
Modell: 4463B023AA
EAN: 8714574549972
ASIN: B0037KM2IS

Versand: Sparversand
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Eigenschaften:
  • 18,0 Megapixel Canon APS-C CMOS Sensor
  • DIGIC 4, iFCL AE-Metering, ISO 100-6.400 (erweiterbar bis 12.8)
  • 7,7cm ClearViewII Display mit Live View
  • Full-HDVideo mit variabler Bildrate; Movie-Crop-Funktion(VGA); iFCLAE-Meteringmit Dual-Layer-Sensor; Unterstützung von „Eye-Ficonnected“-Funktionen
  • Lieferumfang: EOS 550D Body, EF-S 18-55mm, Augenmuschel Ef, Bajonettdeckel R-F-3, Schulterriemen, Akkuladegerät, Netzkabel (1 m; mit Steckertyp E), Akku LP-E8, Akkuabdeckung, Stereo-AV-Kabel, USB-Kabel IFC-130U, Objektivdeckel E-58, Objektivstaubdeckel E

Zusatzgeräte:

SLR-Schutzset Nikon D3000 (digiEtui Ledertasche, Tiffen UV Filter, digiCover Display-Schutzfolie)
SLR-Schutzset Nikon D3000 (digiEtui Ledertasche, Tiffen UV Filter, digiCover Display-Schutzfolie)
SLR-Schutzset Canon EOS 550d (digiEtui Ledertasche, Tiffen UV Filter, digiCover Display-Schutzfolie)
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digiCover Displayschutzfolie für Canon EOS 550
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digiCover Premium Displayschutzfolie für Canon EOS 550
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GGS Displayschutz Canon EOS 1000D optisch vergütetes Echtglas
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Redaktionelle Rezensionen:

Product Description
Canon EOS 550D+18-55mm IS Objektiv Kit


Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 41
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5 von 5 Sternen Umstieg von der 450D auf die 550D - klare Empfehlung!   März 21, 2010
D. Fehn (Nürnberg)
124 aus 130 fanden die folgende Rezension hilfreich

Nach einigen Überlegungen hatte ich entschieden von meiner 450D auf die neue Canon EOS 550D umzusteigen.

Für mich waren folgende Punkte ausschlaggebend:
- gestochen scharfer Monitor zur besseren Bildkontrolle
- neuer, überarbeiteter Bildsensor (der 7D)
- neues iFCL AE-Messsystem
- verbesserte Bedienung durch vergrößerte Tasten
- hohe ISO-Empfindlichkeit (ISO 6.400 ist erweiterbar auf bis zu ISO 12.800)
- Festlegung der maximalen ISO-Empfindlichkeit für die automatische ISO-Einstellung
- automatische Vignettierungs-Korrektur für Canon Objektive
- Auto Lighting Optimizer (Automatische Belichtungsoptimierung)

Die Videofunktion ist für mich nicht wirklich wichtig, aber sicher wird sich ab und an einmal eine Möglichkeit ergeben auch diese Funktion zu nutzen. Grundsätzlich denke ich jedoch, wer Filme machen möchte, sollte sich eine entsprechende Videokamera zulegen. DSLRs sind nun einmal für mich als ambitionierter Hobby-Fotograf zum Fotografieren gedacht, aber offensichtlich verlangt der Markt nach DSLR-Kameras mit Videofunktion. Ich hab diese Funktion daher nur kurz ausprobiert und kann daher aktuell wenig dazu sagen, finde Sie aber aufgrund der kurzen Tests für meine Bedürfnisse (wenn man denn mal kurz ein Video drehen möchte) mehr als ausreichend. Der Lifebildmodus wurde von mir bereits bei der 450d nur in wenigen Fällen genutzt. Dennoch gibt es Situationen in denen er durchaus sinnvoll ist, z.B. über Kopf fotografieren oder recht nahe am Boden. Ich kann zwar verstehen, dass einige beim aktuellen Nachfolger auf einen beweglichen Monitor gehofft haben, aber Canon hat sich in diesem Falle für ein 3 Zoll Display mit 1,04 Mio. Punkten Auflösung entschieden. Ein beweglicher Monitor wäre sicherlich weitaus kleiner ausgefallen. Dafür ist das Display gestochen scharf und groß genug, dass auch ohne Lupenfunktion auf Anhieb eine Beurteilung des Bildes möglich ist, daher kann ich diesen Punkt verschmerzen.

Aktuell nutze ich die 550d mit dem Canon 18-135 IS und ich muss sagen ich bin wirklich begeistert! Das Gehäuse liegt gut in der Hand, alle Bedienelemente sind gut erreichbar und die Tasten haben einen guten Druckpunkt. Man merkt wirklich, dass man sich hier, im Vergleich zur 450d Gedanken gemacht hat. Mit der Q-Taste sind alle wichtigen Einstellungen auf dem Bildschirm sichtbar und können schnell geändert werden. Dank des neuen iFCL AE-Messsystem mit 63 Messfeldern sowie der Tonwert Priorität (bereits von der 450d bekannt) bzw. der neuen automatischen Belichtungsoptimierung (die sich in 3 Stufen regeln lässt oder auch deaktiviert werden kann) kommt die Kamera weitaus besser mit schwierigen Lichtverhältnissen klar als das noch mit der 450d der Fall war. Für Hobby-Fotografen die sich nicht in jeder Situation bis ins Detail um jede Kameraeinstellung kümmern können oder wollen ist das wirklich (gerade bei Schnappschüssen oder im Urlaub) eine Hilfe. Mit meiner 450D kam ich mit maximal ISO 1600 doch in vielen Situationen an Grenzen, dies gehört nun - in Verbindung mit dem Bildstabilisator des 18-135 IS - zum Glück der Vergangenheit an. Standardmäßig kann bis ISO 6400 als maximale Begrenzung der Auto ISO-Empfindlichkeit eingestellt werden. Alleine die Möglichkeit dadurch entscheiden zu können, ob man ggf. Bildrauschen in Kauf nimmt, oder nicht mehr korrigierbare unscharfe Aufnahmen durch eine zu niedrige ISO-Begrenzung, ist einfach super und war längst überfällig! Zudem kann in den Individualeinstellungen der Höchstwert noch auf ISO 12800 erhöht werden. Prima Sache finde ich zudem die automatische Vignettierungs-Korrektur, die von der 50d übernommen wurde. Leider kann man kaum irgendwo einen Hinweis zu dieser Funktion finden, dafür war ich umso glücklicher, dass die Funktion zur Verfügung steht. Die Kamera hat das Canon 18-135 IS sofort erkannt und es funktioniert tadellos. Somit hat man dank dieser Funktion später am PC etwas weniger nachzuarbeiten. Dies sollte man - wenn man wie ich mal locker mit 1200 Bildern von einem Urlaub zurückkommt - nicht unterschätzen! ;o)

Natürlich hat auch diese Kamera ihre Grenzen und man sollte auch immer den Preis im Auge behalten, wenn man die Leistung beurteilt. Man kann für aktuell gut 700 EUR keine Profifunktionen der 7D oder das Gehäuse der 50D erwarten. Für mich stimmt hier das Preis-Leistungs-Verhältnis und wird sogar noch übertroffen. Allerdings sei auch erwähnt, dass ich nicht zu den Fotografen gehöre die jedes Bild mit 200facher Vergrößerung auf Abbildungsfehler durchsuchen, denn für mich zählt vor allem der Spaß am Fotografieren und die Freude an den guten Aufnahmen.

Jedem der sich überlegt auf eine DSLR umzusteigen sei jedoch geraten, in jedem Falle die Kamera mal in die Hand zu nehmen, um zu prüfen ob die Kamera angenehm in der Hand liegt und zu bedienen ist. Nicht jede große Männerhand harmoniert mit der KLEINEN Canon.

Für mich eine klare Kaufempfehlung und ein 5-Sterne Produkt!! Der Umstieg hat sich für mich in jedem Fall gelohnt.
Ich nutze im übrigen die Kamera mit den Canon EF-S 18-135 IS als Immerdrauf und bin wirklich positiv überrascht!
Canon EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS (bildstabilisiert) Objektiv
Canon EOS 550D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, LiveView) Kit inkl. EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS Objektiv (bildstabilisiert)



5 von 5 Sternen Fehler der 500D beseitigt und noch was drauf gelegt...KLASSE   April 15, 2010
drigor
162 aus 175 fanden die folgende Rezension hilfreich

Also ich bin sicher ein Fotolaie. Aber ich habe mit der EOS 300, die ich seit sie auf dem Markt ist, sehr gute Fotos gemacht und war immer ein Canon-Fan. Ixus in diversen Variationen folgten.
Nur keine digitale Spiegelreflexcamera.
Nun habe ich den Markt sehr lange verfolgt und mit der 500D hat sich Canon wohl viele Anhänger vergrault. Obwohl sicher eine gute Kamera, gab es bessere und preiswertere.

Nun war ich immer wieder hin und hergerissen. Nikon, Pentax oder Panasonic...
Dann kam die 550D auf den Markt vor einigen Wochen. Tests durchweg positiv und die Videofunktion deutlich verbessert, aber was war mit dem Fotografieren. Immer noch das leidige Rauschen und die übertriebenen Farben, wie bei der 500D??

NEIN. Das beste, was man unter 1000 Euro erwarten kann. Klasse.

Kaum Rauschen bis ISO 6400. Die Farben ein Traum. Selbst in der vollautomatik ohne Nachbearbeitung. Super.
Sie löst schnell aus denke unter einer drittel Sekunde selbst mit Liveview.
Einschaltzeit, man merkt keine Verzögerung, so schnell kann man nicht mal das Bild anvisieren.

KIT Objektiv, mit dieser Camera besser als der Ruf. Reicht für Macro Aufnahmen anfangs locker aus. Denke zum warmwerden mit der Camera ideal. Und sehr leicht. Leichter Kritikpunkt. Im manuellen Focus etwas leicht drehbar...

Blitz ausreichend bis 5m...Für mehr sollte ein Metz AF 44 oder mehr her, denke auch für Familienfeiern etc.

Tja die Bedienung ist Canon-Like. Wenn man einmal eine Spiegelreflex von Canon hatte, ist es quasi gleich.

Und ein Schmankerl ist der Bildschirm 3 Zoll und 1 mio pixel. Grandios. Das habe ich so nicht gesehen bisher. Leider immer noch nicht schwenbar, fände ich gut auch wegen dem Schutz beim Transport.
Aber so was von Farbtreu und hell.

Was fehlt noch, der Akku hält ewig, erst wollte ich einen zweiten aber ich denke 1000 Auslöser bekommt der locker hin. mit Blitz vllt weniger aber ist vollkommen ausreichend. Schnell geladen, ca. 1,5 Stunden. Dann ist er voll.

Software ist naja nicht so recht zu gebrauchen, aber mein Mac hat alles sofort erkannt und mit iphoto ist das kein Problem.

Kommen wir noch zu einem wichtigen Detail! Sehr wichtig finde ich.

Die Speicherkarte. BITTE kauft keinen Mist, nur weil er 5 Euro günstiger ist. Das rächt sich! Die Kamera hat 18 megapixel. Das zerrt an der Kapazität. ca. 6 MB je Foto mit jpeg, RAW naja Mal 3-4. Also geht es um SPEED. Ich habe eine Sandisk 8 Gb Extreme III mit 30 MBit je Sekunde übertragung. DAS war/ist Gold wert, gerade bei Serienaufnahmen.

Aber auch beim Überspielen der Daten 75 Fotos bester Qualität unter 1 Minute. So muss das sein.
Ein paar Fotos habe ich oben in der Übersicht reingestellt.

Finde die Camera sehr gelungen, auch die Haptik ist gut. Das Plastik ist ein Polymer aber egal.

Wenn jemand überlegt, 500D oder 550D oder Nikon D90 , dann muss ich klar sagen ist die Canon 550 Platz 1, sicher kostet die mehr als die 500er ABER, erstens hat sie schon einen Slot für SDXC Karten, hat einen HDMI Anschluss, Qualität der Fotos ist sicher die 100 mehr Euros wert, und die HD-Movie Möglichkeit ist ja auch noch da. Auf unserem LCD und Plasma fantastische Qualität, aber man sollte hier zu große Zoomobjektive meiden...wackelt ein wenig. Aber mit dem Kit Objektiv vollkommen ausreichend und man braucht keine Videokamera mehr, wenn man der typische Familienvater ist, der seine Kinder, Hunde oder im Urlaub mal filmt. Vorsicht die Camera wird hier sehr warm. Denke Dauerfilmen ist nicht gut.

Also wer zu lange wartet, ist selber Schuld. Für mich ein klarer Kauf und der Spassfaktor ist unbezahlbar.
Jedes Foto ein Hit und was besonderes.

CANON, wenn ihr nur immer so was abliefern würdet...



5 von 5 Sternen Die perfekte Kombination aus Foto- und Videokamera   Juni 15, 2010
KMG
57 aus 61 fanden die folgende Rezension hilfreich

Da bereits viele Andere über den Fotomodus der EOS 550D geschrieben haben und es gleichzeitig viele Personen gibt, die sich für die Videos der 550D interessieren, möchte ich in meinem Review vor allem den Videomodus behandeln.

Also nur kurz etwas zu den Fotos: Wie von allen DSLRs gewohnt bieten die Fotos eine sehr gute Bildqualität. Bis ISO 1.600 und etwas Entrauschen kann man sie ohne Einschränkungen nutzen. Selbst ISO 6.400 sind als RAW + etwas Handarbeit beim Entrauschen mindestens noch für 13 x 18 cm Bilder zu gebrauchen. Natürlich nimmt die Bildqualität ab ISO 1.600 stark ab, allerdings muss man dabei eines bedenken: Besser ein verauschtes als ein unscharfes Bild. Das Rauschen bekommt man zum Teil wieder raus, eine extreme Unschärfe nicht. Die 550D schafft ~ 3,7 Bilder pro Sekunde - JPEG wie auch RAW. Leider schafft sie nur 6 RAWs bzw. 3 RAW+JPEG Bilder in Folge. Wer mehr Bilder in Folge braucht, muss sich mit JPEGs (die aber meistens völlig ausreichend sind) begnügen.
Das Display ist der Hammer. Die Kombination aus Größe und Auflösung möchte man bereits nach kurzer Zeit nicht mehr missen. Die Bedienung läuft gewohnt rund, auch wenn die besten Lösungen (verständlicherweise) immer noch den höherklassigen Modellen vorbehalten sind.
Warum der Button für die Messmethode der Belichtung am Drehkreuz durch den Button für den Weißabgleich ersetzt wurde (wie auch schon bei der 500D) ist mir ein Rätsel. Die Messmethode kommt bei mir wesentlich häufiger zum Einsatz als der Weißabgleich, den ich auch wegen RAW fast nie benutze.
Der Autofokus arbeitet sehr genau. Nur bei fast absoluter Dunkelheit, bei der man sowieso kaum mehr ein Bild machen kann, trifft er nur noch selten. (Da ich nur den mittleren Kreuzsensor benutze, gilt mein Ergebnis nur für diesen).
Der Livebild/Kontrast-AF ist so langsam wie bei den Vorgängermodellen, also außer bei statischen Motiven nicht brauchbar. Zum Glück gibt es den schnellen Quick-Modus bei dem der Spiegel kurz heruntergeklappt wird.
Ob man die 18 Megapixel des Sensors braucht sei dahin gestellt. Vermutlich eher nicht. Bei einem Vergleich mit meiner "alten" EOS 1000D mit 10 MP konnte ich auf einem Vergleichsbild noch deutlich mehr Details erkennen. Die 18 Megapixel haben natürlich auch ihre Nachteile. Das Bildrauschen wird durch eine derart hohe Pixelzahl nicht gerade besser, auch wenn die 550D hier keine schlechten Werte abliefert. 12 bis 15 Megapixel hätten ein besseres Rauschverhalten ermöglicht. Der zweite Nachteil: die großen Bilddateien. In Zeiten großer und günstiger Speicherkarten ist dies sicherlich kein allzu großer Nachteil, aber man muss diesen trotzdem erwähnen. JPEGs sind je nach Bildinhalt und ISO-Wert zwischen 6 und 10 Megabyte groß. RAWs benötigen fast schon unglaubliche 20 bis 30 Megabyte. Fotografiert man JPEG+RAW ist selbst eine mittelgroße Speicherkarte mit 8 GByte nach rund 200 Bildern voll.

Der Videomodus ist das Alleinstellungsmerkmal der 550D in dieser Preisklasse. Auch wenn es andere DSLRs (Canon EOS 500D, Pentax K-x, Nikon D5000, Nikon D90) mit Videomodus für diesen Preis gibt, bietet keine andere Kamera eine derart lange Featureliste wie die 550D: (1080p, Mikrofoneingang, manuelle Kontrolle, ...). Nur die wesentlich teureren Oberklasse-Modelle von Canon (7D, 5D Mark II und 1D Mark IV) sind besser ausgestattet.


Die Vorteile der 550D: (gilt nur für den Videomodus)
- der Film-Look: Der große Sensor ermöglicht das gezielte Setzen von Schärfe und Unschärfe. Das Bild ist nicht komplett scharf sondern das Auge des Betrachters kann durch die Schärfe gelenkt werden.
- hervorragende Low-Light Fähigkeiten: In Kombination mit einer lichtstarken Optik sind selbst Videos in der Dämmerung kein Problem. Wer den kompletten ISO-Bereich (bis 6.400) ausschöpfen will, muss natürlich mit stärkerem Bildrauschen rechnen.
- volle manuelle Kontrolle (Bild, nicht Ton): Bei manuell eingestellter Belichtung können alle relevanten Parameter (Shutter, Blende, ISO) eingestellt werden. Natürlich kann auch der Fokus manuell über das Objektiv verändert werden.
- freie Objektivwahl: Die große Objektivauswahl ermöglicht viele neue Perspektiven. Neben einem großen Weitwinkel - der bei vielen aktuellen Camcordern völlig fehlt - können auch Makro- oder Fish-Eye-Objektive eingesetzt werden.
- viele Videoeinstellungen: Neben 1080p mit 24, 25 und 30 Bildern pro Sekunde, bietet die 550D auch 720p/480p mit 50 und 60 Bildern pro Sekunde.
- kein Smear-Effekt: Wegen des CMOS-Sensor der 550D können keine Smear-Effekte entstehen. (= Helle Streifen durch das komplette Bild bei hellen Lichtquellen)


Die Nachteile der 550D: (gilt nur für den Videomodus)
- kein nutzbarer Autofokus während dem Filmen: Während dem Filmen ist nur der sehr langsame Liveview-Autofokus (basierend auf der Kontrastmessung) aktiv. Dieser kann technisch bedingt auch nie sofort die volle Schärfe erreichen kann, sondern nähert sich schrittweise dem Ziel.
Lösung: manuell Fokussieren
Dank der hohen Auflösung des Displays ist das manuelle Fokussieren kein unlösbares Problem. Bei statischen, wie auch bewegten Szenen, kann man zum Vorfokussieren den Quick-AF-Modus nutzen. Dabei klappt der Spiegel kurz hoch, das Fokussieren ist allerdings im Gegensatz zum Liveview-AF innerhalb kürzester Zeit erledigt. Im "Reportage-Einsatz" (= Bewegung, Schwenks usw.) sollte man ein paar Grundregeln beachten, um eine hohe "Trefferquote" des Fokus zu erreichen. Höhere Brennweiten machen die Schärfeebene sehr klein. Über 50 Millimeter (umgerechnet auf Kleinbild-Brennweite) sind meiner Ansicht nach nur noch schwer zu Fokussieren. Abblenden hilft, denn damit steigt die Schärfentiefe. Blende F5.6 oder mehr erleichtern das Scharfstellen ungemein. Natürlich geht damit der Film-Look etwas zurück, allerdings sollte man im "Reportage-Einsatz" auch eine akzeptable Schärfe nicht vernachlässigen. Bei statischen Szenen kann die Schärfentiefe natürlich problemlos klein gehalten werden.

- mangelhafte Belichtungsautomatik/ keine Halbautomatiken: Leider kann man sich nur zwischen manueller und automatischer Belichtung entscheiden. Eine einzelne manuelle Anwahl (z.B. Blende fest, Rest Automatik), wie es im Fotomodus möglich ist, ist nicht vorhanden. Da die Belichtungsautomatik alle Parameter oft wild umher springen lässt, kann man diese Einstellung nicht empfehlen.
Lösung: manuelle Einstellungen
Da die Belichtungszeit immer der folgenden Regel entsprechen sollte (1/ Bilder pro Sekunde mal 2; Rechnung: bei 25 Bildern pro Sekunde = 1/50 Sekunde), sollte man die Belichtung über die Belichtungszeit nicht verändern. Diese Regel muss nicht zwanghaft eingehalten werden, allerdings führen kürzere Belichtungszeiten zu einem nicht so flüssigen Filmeindruck. Bei schnellen Bewegungen und 25 Bildern pro Sekunden ist auch 1/100 noch akzeptabel. Der nächste Parameter ist die Blende. Während dem Filmen kann man auch die Blende nur schlecht verändern. Erstens sind durch die Änderung der Blende Helligkeitssprünge im Bild zu sehen und zweitens hört man das Drehen am Einstellrad auch mit externem Mikro (auf der DSLR montiert) sehr deutlich. Bleibt noch der ISO-Wert. Dieser lässt sich über das Einstellrad oder über das Steuerkreuz auf der Rückseite verändern. Während man logischer weise ersteres genauso gut hören kann, ist die Bedienung über das Steuerkreuz deutlich leiser. Mit dem Nachteil, dass die Kamera zu mindestens bei mir etwas "wackelt". (wenn aus der Hand gefilmt wird)
Wer während dem Filmen keine Einstellungen verändern will, muss die passende Belichtung vor jeder Szene einstellen. Gerade im "Reportage-Einsatz" ist das allerdings nur selten möglich. Natürlich kann auch eine Blende unter- und überbelichten werden, viel mehr ist allerdings nur selten schön. Meine Lösung für diese Situation: Auto-ISO. Was für viele, wie auch für mich, im ersten Moment wie ein Automatik-Monster klingt, stellt sich in der Praxis als durchaus hilfreich dar. Damit kann man ohne ablenkende Einstellungen und ohne störende Geräusche die Helligkeit gut regeln. Die Helligkeitsveränderung verläuft recht smooth, Sprünge sind kaum erkennbar. Leider kann man weder den Rahmen der erlaubten Helligskeitsveränderung noch einen maximalen ISO-Wert einstellen.
Mit etwas Planung kann man zu mindestens den ISO-Wert etwas begrenzen, indem man die dunkelste Stelle in z.B. einem Schwenk vorher "ausmisst" und über die Blende diese Stelle auf maximal ISO 1.600 regelt. Um bei den ISO-Werten etwas Raum nach oben und unten zu haben, würde ich vor einer Szene den Auto-ISO-Wert auf ISO 200 bis ISO 400 "einstellen". Dadurch hat die Kamera (z.B. bei ISO 400) jeweils zwei Blenden Spielraum (ISO 100 und ISO 1.600) nach oben und unten.

- Aliasing: Technisch bedingt wird bei der EOS 550D und 1080p nur jede 3 Zeile ausgelesen.
Bei 720p ist es sogar nur jede 5 Bildzeile. Dadurch kommt es zum sog. Aliasing mit zwei Effekten. Sehr dünne und nicht genau horizontal oder vertikal verlaufende Linien "bilden" Treppchen. Feine Muster wie Dächer mit Dachziegeln führen zu "pulsierenden" Farbmustern.
Lösung: Da diese Effekte nur bei Schärfe auftreten, sollte man - natürlich nur sofern wie möglich - diesen Bereich durch Verlagerung der Schärfe "unscharf machen". Des weiteren kann man den Bildausschnitt durch ein- oder auszoomen verändern, was dieses Problem auch lösen kann.
Auch wenn diese Lösungen oft nicht wirklich akzeptabel sind, sollte man deren Anwendung trotzdem immer im Hinterkopf behalten.

- Rolling-Shutter: Die Technik des CMOS-Sensors ist für diesen Effekt verantwortlich. Bei schnellen Bewegungen wie z.B. Schwenks stürzen gerade Linien. Extrem wird dieser Effekt bei sehr schnell rotierenden Teilen ("Rolling Shutter Propeller" einfach mal bei Google eingeben).
Lösung: schnelle Schwenks vermeiden

- Automatic Gain Control: Die Kamera pegelt das Signal des Mikrofons automatisch. Leider gibt es keine manuellen Einstellungen. Dadurch werden sehr leise Geräusche (z.B. "Stille" zwischen zwei Sätzen) sehr stark verstärkt, was zu einem starken Rauschen führt.
Lösung: auf ein baldiges Firmware-Update oder einen inoffiziellen "Hack" warten

Bildqualität der ISO-Stufen: (persönlicher Eindruck)
ISO 100, ISO 200, ISO 400: kein Rauschen vorhanden
ISO 800: minimales Rauschen vorhanden
ISO 1.600: Rauschen sichtbar, aber noch nicht störend
ISO 3.200: deutliches Rauschen sichtbar, störend
ISO 6.400: extremes Rauschen sichtbar, sehr störend

Bis ISO 400 ist das Bild makellos; "Broadcasting tauglich".
ISO 800 und ISO 1.600 sind ohne Probleme immer nutzbar.
Ab ISO 3.200 fällt das Rauschen sehr stark auf, ISO 6.400 sind kaum mehr brauchbar.
Beide ISO-Stufen sollte man nur wenn es nicht anders geht einsetzen.

sinnvolles Zubehör:
- externes Mikrofon: Da das interne Mikrofon nicht die beste Tonqualität liefert, ist ein externes Mikrofon das sinnvollste Zubehör.
Mögliche Kandidaten: Rhode StereoVideoMic (Stereo) und Sennheiser MKE 400 (Mono-Richtmikrofon)
- variabler ND-Filter: Wer in allen Situationen eine Belichtungszeit von 1/50 Sek nutzen will, kommt um einen ND-Filter nicht herum. Bei starkem Sonnenschein muss man sonst bis über Blende 20 abblenden, um diese Belichtungszeit zu erreichen.
- zusätzlicher Akku: Der Stromverbrauch der 550D ist wegen des permanent aktiven Bildstabilisators (sofern das Objektiv einen besitzt) und des Displays sehr hoch. Wer längere Zeit (> 1 Stunde) filmen will, sollte einen Ersatzakku dabei haben.


Meine abschließende Bewertung:
Die 550D kann auf nahezu ganzer Linie überzeugen. Die Bildqualität ist sehr gut, das Display hervorragend. Der Videomodus ist mit Einschränkungen sehr toll. Man darf einfach nicht vergessen, dass es sich hierbei um keinen Camcorder handelt. Wer bis jetzt nur den Automatikmodus seines Camcorders benutzt hat, wird mit der 550D natürlich nicht glücklich werden. Hier ist Erfahrung, Übung und Handarbeit gefragt.
Zusammengefasst:
Die 550D ist aktuell die perfekte Kombination aus Foto- und Videokamera.



5 von 5 Sternen Bin einfach begeistert !!!   Juli 13, 2010
packer55
20 aus 21 fanden die folgende Rezension hilfreich

Nach den ersten Testfotos mit einer geliehenen Canon 550 D habe ich mich entschieden, selbst eine zu kaufen. Eins vorweg: eine "rundum-sorglos-immer-gute-Fotos-Knipse" ist die Canon definitiv nicht. Wer dies erwartet und das alleine von den guten technischen Daten ableitet, der wird bitter enttäuscht. Diese Kamera ist vielmehr eine Herausforderung dazu, sich mit dem Thema "gute Fotos machen zu wollen" auseinanderzusetzen. Sobald man sich aber mit der Technik und Funktion etwas beschäftigt, wird man mit perfekten Fotos belohnt. Dann macht es erst richtig Spaß, mit Blenden und Belichtungszeiten rumzuspielen und die feinen Details und Unterschiede auf dem Bildschirm zu beobachten. Eine Kamera für gelegentliche Urlaubsfotos wird sie niemals sein, das will die Canon auch gar nicht. Abgesehen von den Profianwendungen, ist es vielmehr ein Spielzeug für Technik - Freaks, die sich an der Perfektion und Technik dieses Gerätes erfreuen können und nicht davor zurückschrecken, einige Einstellungen vornehmen zu müssen, sondern vielmehr genug Geduld und Neugier dafür mitbringen, es eben zu machen. Sie verlangt auch nach Konzentration beim Fotografieren, wenn man nicht aufpasst, ist ganz schnell ein falsches Objekt fokussiert und das ganze Foto ist nix. Aber sie macht es halt nur sehr präzise. Glaubt mir aber eins, die Fotos, die man danach bekommt, sind es allemal wert!!! Ich hatte bisher eigentlich nur die Kompakt / Bridge - Kameras von Panasonic und Fuji eingesetzt, zuletzt die ganze FZ - Serie rauf und runter, also FZ 18, FZ 28 und zuletzt FZ 38. Es sind keine schlechten Geräte gewesen. Auch eine TZ 8 für die Jackentasche und "immer-dabei-Gelegenheiten" habe ich immer noch und bin zufrieden. Aber die Canon, das ist einfach eine andere Welt. Solltet Ihr Euch auch für die Canon entscheiden, entscheidet Euch auch dafür, sich Zeit zu nehmen. Diejenigen, die diese Kamera nach 3 Tagen zurücksenden und meinen, sie würde schlechte Fotos machen, die werden es nicht erleben und sind folglich selber schuld. Diese Kamera macht keine schlechten Fotos, sie akzeptiert nur schlechte Bedienereinstellungen. Jetzt noch etwas zu der Technik, das Kit mit EF-S 18 - 135 ist definitiv besser als 18 - 55. Wenn möglich (preislich), kauft dieses. Des Weiteren es ist sehr empfehlenswert, eine gute und schnelle (wenn auch teurere Speicherkarte) zu kaufen, zum einen geht das Speichern von RAW deutlich schneller, zum anderen sind die Videos etwas weniger ruckelig. Hier etwas mehr zu investieren ist durchaus sinnvoll und bei der Gesamtinvestition sicherlich nicht besonders teuer. Auch wenn Canon sagt, Class 6 wäre O. K., ab SDHC Class 10 macht es merklich mehr Spaß. So, viel Spaß ;-).



5 von 5 Sternen Tolle Kamera mit hohen Ansprüchen an das Objektiv   August 9, 2010
DauerKnipser
9 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die hier von mir abgegebene Bewertung ist meine persönliche Meinung aufgrund eigener Erfahrungen.
Ich hatte zuvor die EOS 1000D, die auch eine sehr gute SLR ist, aber ich kam an die Grenzen meiner Kreativität.
Die größten Herausforderungen sind begrenzte Lichtverhältnisse.
Die EOS 550D war für mich nach den ersten Test eher eine Enttäuschung, da der große Aha-Effekt erst einmal ausblieb.
Ich verwendete als Immerdrauf-Obejektiv ein Superzoom aus gleichem Hause, was das 18MP Pixelmonster nicht mehr befriedigen konnte. Einzig mein Makro-Objektiv war noch in der Lage die Abbildungsleistung zu produzieren. Es war für mich bzw. dem Sensor wie der Blick durch einen Dunstschleier. Ich wollte nicht "aufgeben" und ging einen mühseligen Weg durch den Rezensionendschungel und las mir die Augen wund, bis ich auf das wirklich sehr empfehlenswerte Canon Objektiv EF-S 15-85mm gestoßen bin. Ich teste etliche Objektive mit meiner 550d, aber das 15-85mm war der Durchbruch. Nachdem ich einige Euros in den Body investierte, waren also noch einige Euros für dieses Objektiv fällig. Wie soll ich meine Begeisterung nun in Worte fassen?!

Hier meine Erfahrungswerte:
+ Farbgebung/-treue.
+ sehr hohe Auflösung.
+ sehr gute Bildqualität
+ Belichtung.
+ schneller Autofokus.
+ solides Gehäuse.
+ ergonomische Bedienelemente.
+ Menüs
+ solider Body.
+ Leichtgewicht.
+ brillantes Display.
+ viele Einstellmöglichkeiten.
+ Bildrauschverhalten bei hohen ISO-Werten.
+ Max. ISO Begrenzung.
+ Filmfunktion mit guter Qualität.
+ großer verfügbarer Objektivpark.
+ gute Dynamik.
+ Akkulaufzeit.

- sehr Große RAW-Dateien (16GB = ca. 550Bilder).
- sehr sehr große Filmdateien.
- fehlende Zwischenstufe für Bildgröße z.B. 12MP statt 8MP.
- Anschaffungspreis.
- zig. Motivprogramme an einer DSLR unnötig.
- Live View Fokussierung unbrauchbar auch beim Filmen.

Fazit: Nachdem ich mir das Objektiv EF-S 15-85mm dazukaufte, war ich mit dem Sprung von der 1000D auf die 550D zufrieden und erlebte den Technologiefortschritt. Meines Erachtens wären 15MP Auflösung aus einigen Gründen mehr als ausreichend gewesen. Wer seine Erwartungshaltung sättigen will, darf keine Zeit und Mühe scheuen, dies aus der EOS 550D heraus zu kitzlen. Den "Aufstieg" zur 7D brauch ich nicht, da ich das lieber in beständige Objektive investiere und statt dessen eher den kurzlebigen Forschritt der Technik am/im Body mitmache. Der Body und die Mechanik meiner 1000D hat ohne wahrnehmbare Qualitätseinbusen mehr als 6500 Auslösungen/Jahr mitgemacht. Berufsfotografen haben natürlich andere Anforderung an den Body. Meine Kaufempfehlung hat die 550D.
Wünsche allzeit gutes Licht.


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